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Wechsel an der Spitze des Kreisverbandes Heidekreis im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Landrat Jens Grote wurde vom Vorsitzenden des Bezirksverbandes Lüneburg/Stade, Harald Ottmar, zum neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes Heidekreis im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ernannt. Er tritt damit die Nachfolge seines Landratsvorgängers Manfred Ostermann an.

„Kriegsgräber sind die großen Prediger des Friedens“. Unter diesem auf Albert Schweitzer zurückgehenden Motto will auch Landrat Grote sich der neuen Aufgabe annehmen. „Kriegsgräber, von denen es auch in unserem Landkreis so viele gibt, sind nicht nur Zeugnisse der Vergangenheit. Sie helfen auch, den Blick für unsere Gegenwart und Zukunft zu schärfen, zu verstehen, dass Frieden, Freiheit und Demokratie in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit sind, sondern das Engagement jedes Einzelnen erfordern“, so Grote.

Diese Erkenntnisse den jüngeren Generationen zu vermitteln, sei eine wichtige Aufgabe. Der neue Kreisvorsitzende wolle daher insbesondere die Schulen im Landkreis auf die pädagogischen Angebote des Volksbundes hinweisen. Unterstützung erhält der Kreisverband dabei durch den Bildungsreferenten des Bezirksverbandes, Karl-Friedrich Boese, der bereits gute Kontakte zu einigen Schulen im Landkreis unterhält.

Gerade für diese Aufgabe brauche der überwiegend spendenfinanzierte Volksbund auch Geld. Landrat Grote freute sich daher, dass im vergangenen Herbst im Heidekreis über 38.000 Euro in der Haus- und Straßensammlung gesammelt wurden und dankte den zahlreichen Spenderinnen und Spendern wie auch den Sammlerinnen und Sammlern, ohne die ein solch herausragendes Ergebnis – das zweitbeste im Bezirksverband – nicht möglich gewesen wäre. Wie in den Vorjahren entfiel dabei der größte Anteil auf die Reservistenkameradschaft Fallingbostel-Walsrode, aber auch die Bundeswehr in Munster sowie einige Ortsverbände des Volksbundes und auch Schulen leisteten tatkräftige Unterstützung – trotz der Pandemie. Dass mit der Oberschule Bomlitz eine weitere Schule für die Sammlung des Volksbundes neu hinzu gewonnen werden konnte, wertete Grote als ein hoffnungsvolles Signal für die Zukunft.