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Arbeiten am Dethlinger Teich erfolgen jetzt auch bei unterschiedlichen Windrichtungen

Aufgrund der gemachten Erfahrungen mit den vorgefundenen Kampfstoffgranaten, die ohne Explosivstoff und geringer Kampfstoffmenge ausgestattet sind, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt das dem Sicherheitskonzept zugrunde liegende Szenario mit der detonativen Umsetzung einer Sprenggranate mit gleichzeitiger Freisetzung des Inhaltes einer Kampfstoffbombe ausgeschlossen werden. Nach intensiver Beratung mit allen an den Arbeiten Beteiligten wurde vereinbart, dass bis auf weiteres auch bei Wind aus anderen als der westlichen Richtung im Schacht gearbeitet werden kann. Eine Gefährdung der Bevölkerung außerhalb der Sperrzone wird dabei ausgeschlossen. Der Räumfortschritt  am Dethlinger Teich kann somit optimiert werden.

Bis zum Ende dieser Woche wurden insgesamt 760 Kampfstoffgranaten im Schacht geborgen und zur GEKA abgefahren. Die aktuelle Sohle im Schacht liegt bei 2,7 m unter der Oberkante Betonboden. Die Munition stammt aus ca. 12 m³ Aushubmaterial. Das Ziel, die Erkundung im Schacht bis Weihnachten zu erreichen, wird aufgrund des massiven Munitionsaufkommens nicht umgesetzt werden können. Aktuell laufen verschiedene Gespräche mit dem Ziel, die Arbeiten 2020 fortsetzen zu können.