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Corona-Einsatz der Bundeswehr im Heidekreis: Ein Teil der Sanitätssoldaten gestern verabschiedet

Landrat Manfred Ostermann, Hauptgefreiter Tristan Floyd, Stabsunteroffizier (w) Marina Pardes und Maat Sebastian Reimers sowie Oberstleutnant Bernhard Wein, Leiter Kreisverbindungskommando Heidekreis (von rechts nach links).Für einen Trupp Sanitätssoldaten der 3. Kompanie des Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ aus Leer hieß es am 30. Juni 2020 Abschied nehmen vom Heidekreis. Sie kehren nach rund sechswöchigem Einsatz im Gesundheitsamt des Landkreises an ihren Heimatstandort Leer zurück, nachdem sie als mobiler Abstrich- und Unterstützungstrupp für die Probennahmen von Corona-Verdachtsfällen und für die prophylaktischen Tests der rund 1.200 Pflegekräfte in den 21 Altenpflegeeinrichtungen im Heidekreis eingesetzt waren.

Landrat Manfred Ostermann und Oberstleutnant Bernhard Wein, Leiter Kreisverbindungs-kommando Heidekreis, bedankten sich bei der Sanitätssoldatin und den Sanitätssoldaten für ihren engagierten und gewissenhaften Einsatz. Anschließend überreichte Landrat Manfred Ostermann ein kleines Abschiedsgeschenk als versüßende Wegzehrung für die bevorstehende Rückreise nach Leer. Die Kameraden von der 2. Kompanie des Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst beginnen zum 1. Juli 2020 mit den Testungen des Personals der ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste, die ihren Sitz im Landkreis haben. 17 Einrichtungen mit insgesamt 574 Pflegekräften nehmen an den freiwilligen Testungen teil. Der gesamte Corona-Einsatz der Bundeswehr im Heidekreis wird im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit vom hiesigen Kreisverbindungskommando koordiniert, welches seit 23. März 2020 auf Wunsch des Landkreises aktiviert ist. Daneben wird der Betrieb eines Sanitätsmittellagers des Heidekreises und eines Sanitätsmittellagers des Landes Niedersachsen in einer gesicherten Bundeswehrliegenschaft unterstützt.