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Regelungen nach der geänderter niedersächsischen Corona-Verordnung und dem Infektionsschutzgesetz

Seit Samstag, den 24. April 2021, sind die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) sowie die darauf angepasste Niedersächsische Corona-Verordnung in Kraft. Diese Regelungen greifen überall dort, wo an drei aufeinanderfolgenden Tagen die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird und diese Überschreitung vom Heidekreis durch eine öffentlich bekanntgegebene Allgemeinverfügung festgestellt worden ist (Hochinzidenzkommunen). Im Heidekreis liegt die 7-Tages-Inzidenz seit dem 21. April 2021 konstant unter 100, heute bei 88,9. Aktuell ergeben sich für den Heidekreis somit keine Einschränkungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und der neuen Landesverordnung.

Sollte hier die 7-Tages-Inzidenz jedoch die kritische Marke von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, gelten folgende Regelungen:

  • Private Zusammenkünfte dürfen nur noch zwischen Mitgliedern eines Haushaltes und einer weiteren Person stattfinden, wobei die zu den Haushalten gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitgerechnet werden.
     
  • Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann zwischen 22 Uhr und 5 Uhr des Folgetages nur in wenigen Ausnahmen gestattet (Ausgangssperre). Körperliche Betätigung ist Einzelpersonen in der Zeit von 22 Uhr bis 24 Uhr erlaubt.
     
  • Freizeiteinrichtungen wie Minigolfanlagen und Autokinos sind zu schließen.
     
  • Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können die Außengelände von botanischen und zoologischen Gärten wie der Weltvogelpark Walsrode und der Serengetipark Hodenhagen, wenn hierfür ein strenges Hygienekonzept vorliegt und der Zutritt nur mit Terminvergabe und Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises erfolgt.
     
  • Im öffentlichen Personen Nah- und Fernverkehr sind in Hochinzidenzkommunen FFP2-Masken zu tragen. Einfache medizinische Masken reichen dann nicht mehr aus.
     
  • Die kontaktlose Sportausübung ist allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des gemeinsamen Haushalts zulässig. Außerdem zulässig ist dann die Ausübung von kontaktlosem Sport in kleinen Gruppen von höchstens fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Anleitungspersonen müssen einen negativen Corona-Testnachweis vorlegen.
     
  • Im Bereich der körpernahen Dienstleistungen sind in Hochinzidenzkommunen nur noch medizinisch, therapeutisch, seelsorgerisch oder pflegerisch notwendige Leistungen zulässig. Darüber hinaus bleiben das Friseurhandwerk und Angebote der Fußpflege weiterhin erlaubt. Hierfür sind dann aber die Vorlage eines negativen Corona-Testnachtweises und das Tragen einer FFP2-Maske für Dienstleistende sowie Kundinnen und Kunden erforderlich.
     
  • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 150 bleibt auch in Hochinzidenzkommen der Verkauf und die Beratung in grundsätzlich geschlossenen Verkaufsstellen nach Terminvereinbarung („Click&Meet“) weiterhin zulässig. Hier muss dann ab einer Inzidenz von 100 ein negativer Corona-Testnachweis vorgelegt werden. Bei einer Inzidenz von über 150 ist nur noch die Abholung von zuvor bestellten Waren („Click&Collect“) erlaubt.
     
  • Im Bereich der Schulen weicht das Land Niedersachsen von den Grenzen des Infektionsschutzgesetzes ab. Hier werden schon ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen mit Ausnahme der Grundschulen, Förderschulen für geistige Entwicklung und Abschlussklassen ins Szenario C, also den Distanzunterricht, versetzt.
    Ab einer Inzidenz von 165 müssen dann auch die Klassen 1 bis 3 der Grundschulen in den Distanzunterricht gehen.

Übersicht Inzidenzen und Regelungen