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Kontaktnachverfolgung beim Gesundheitsamt Heidekreis durch Bundeswehr erfolgreich beendet

Für den Oberstabsgefreiten Nils Seifert und den Stabsgefreiten Felix Günther von der 1. Kompanie des Panzergrenadierlehrbataillon 92 aus Munster hieß es am 12. Juli 2021 Abschied nehmen vom Gesundheitsamt Heidekreis in Walsrode. Sie waren dort drei beziehungsweise sieben Monate im Hilfeleistungseinsatz zur Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Verdachtsfällen. Landrat Manfred Ostermann und Oberstleutnant Bernhard Wein, Leiter Kreisverbindungskommando Heidekreis (KVK), verabschiedeten die beiden letzten verbliebenen Soldaten persönlich und dankten für ihren engagierten und gewissenhaften Einsatz. Hierdurch wurde ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Bekämpfung der Corona-Infektionszahlen im Heidekreis geleistet. Abschließend überreichte Landrat Manfred Ostermann ein kleines Abschiedsgeschenk als versüßende Wegzehrung für die bevorstehende Rückreise nach Munster.

Die Bundeswehr war seit 1. Juli 2020 dauerhaft zur Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung an den Standorten Walsrode, Soltau und Bad Fallingbostel mit drei Trupps und insgesamt neun Soldaten im Kontaktnachverfolgungs-Hilfeleistungseinsatz tätig. Darüber hinaus waren Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zur Pflegeunterstützung in besonders betroffenen Seniorenpflegeheimen und im Heidekreis-Klinikum sowie als Schnelltester eingesetzt. Zeitweise waren bis zu 131 Soldatinnen und Soldaten gleichzeitig im Heidekreis zur Hilfeleistung im Einsatz. Momentan sind 39 Soldatinnen und Soldaten im Impfzentrum des Heidekreises zur Hilfeleistung aktiv. Daneben wird noch der Betrieb eines Sanitätsmittelverteillagers des Heidekreises und eines Sanitätsmittellagers des Landes Niedersachsen in einer gesicherten Bundeswehrliegenschaft direkt durch das KVK unterstützt. Der gesamte Corona-Einsatz der Bundeswehr im Heidekreis wird im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit vom hiesigen KVK unter Führung von Oberstleutnant Bernhard Wein koordiniert, welches seit 23. März 2020 auf Wunsch des Heidekreises dauerhaft in Dienst gestellt ist.