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Heidekreis trainiert Katastrophenfall

Am 13. November 2021 übte der Katastrophenschutzstab des Landkreises Heidekreis den Ernstfall. Etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks bereiteten sich gemeinsam auf einen möglichen Einsatzfall vor.

Angenommen wurde ein drohender kerntechnischer Unfall in einem Kernkraftwerk im Emsland, welcher die Evakuierung der dortigen Bevölkerung erforderte. Nach Vorgaben des Landes Niedersachsen galt es in der Übung 2.000 Menschen aus dem betroffenen Gebiet per Bus in den Heidekreis zu transportieren und in diesem die Unterbringung zu organisieren. In zwei Schichten wurden Aufträge an Hilfsorganisationen erteilt, Verpflegung der Einsatzkräfte und zu unterbringenden Personen organisiert, logistische Herausforderungen gemeistert und sämtliche Schritte in der eingesetzten Software dokumentiert. Nicht nur Landrat Jens Grote zeigte sich beeindruckt von Aufgabendichte, Zusammenspiel von Technik und Beteiligten: „Ein Katastrophenfall stellt immer einmalige Anforderungen, umso wichtiger ist, dass Zusammenarbeit auf Augenhöhe funktioniert. Das hohe Engagement und der Einsatzwille aller Beteiligten haben mich sehr beeindruckt. Tolles Team!“

Der Katastrophenschutzstab des Heidekreises besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die diese wichtige Aufgabe freiwillig und zusätzlich zu ihrem normalen Dienst beim Landkreis übernommen haben. Alle Mitglieder investieren viel Zeit in die Ausbildung und Übung für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall. Auch im nächsten Jahr wird die Ausbildung weiter fortgeführt und intensiviert. Weitere Großübungen stehen auf dem Programm, welche schon jetzt von den Verantwortlichen vorbereitet werden.