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Tägliche Testung bei Corona-Fall in der Schule

Ziel des Konzeptes ist es, Quarantäneanordnungen für enge Kontaktpersonen im Schulalltag und den damit bedingten Unterrichtsausfall zu reduzieren. Um Schülerinnen und Schülern höchstmöglich Präsenzunterricht zu gewährleisten, haben das niedersächsische Landesgesundheitsamt, das Sozialministerium und das Kultusministerium ein gemeinsames Konzept entwickelt, welches auch bei steigenden Inzidenzen einen angemessen Umgang mit Corona-Fällen in Schulen und verlässlichen Präsenzunterricht ermöglichen soll. Ziel des Konzeptes ist es, Quarantäneanordnungen für enge Kontaktpersonen im Schulalltag und den damit bedingten Unterrichtsausfall zu reduzieren. 

Kern des Konzeptes ist dabei das anlassbezogene intensivierte Testen (ABIT). ABIT sieht im Falle eines positiven Testergebnisses für die Dauer von fünf Tagen eine tägliche Testfrequenz aller Mitglieder einer Lerngruppe vor. Ab Donnerstag, den 25. November 2021 wird auch der Heidekreis nach diesem neuen Konzept vorgehen. Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung von ABIT ist, dass die dreimal wöchentlichen Tests im Schulbetrieb routinemäßig erfolgen und auch die Hygienekonzepte weiterhin umgesetzt werden. Insbesondere das Maske-Tragen bietet einen guten Schutz und ist daher auch am Sitzplatz unbedingt weiter beizubehalten. Soweit das Maske-Tragen am Sitzplatz nicht gewährleistet ist, bleibt es bei den bisherigen Regelungen und den damit einhergehenden Quarantäne-Anordnungen. Andernfalls gilt nunmehr, dass lediglich die positiv getestete Person sich bei ABIT-Anwendung in die Isolierung entsprechend der RKI-Empfehlungen begibt.  Der übri-gen Lerngruppe wird in diesem Falle auferlegt, sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen täglich zu testen, Selbsttests sind dabei weiterhin möglich. Sobald ein weiterer positiver Fall innerhalb der Lerngruppe auftritt, beginnt die 5-Tages-Frist erneut zu laufen. Zu beachten ist, dass die Test-Pflicht nach positivem Fall innerhalb einer Lerngruppe auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Unabhängig vom Kontakt innerhalb der Lerngruppe, haben sich Kontaktpersonen im familiären und sozialen Bereich weiterhin entsprechend der RKI-Empfehlungen in häusliche Absonderung zu begeben. Tägliches Testen und das Einhalten der Rahmenbedingungen, so haben es die Erfahrungen niedersächsischer Gesundheits-ämter gezeigt, bieten hohen Infektionsschutz und die bestmögliche Aufrechterhaltung von Präsenzunterricht.