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Pressemitteilungen

20.12.2018

Fachforum „Kinderschutz praktisch-grenzwahrende Haltung in der Kita!“ bot viele neue Impulse für die tägliche Arbeit

Die Fachberatung für Kindertageseinrichtungen und die Regionale Transferstelle NordOst des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) hatten kürzlich zum Fachforum „Kinderschutz praktisch-grenzwahrende Haltung in der Kita!“ in die Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel eingeladen. Diese Veranstaltung ist speziell für Pädagogische Fachkräfte und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie für Träger konzipiert. Mehr als 50 Fachleute aus dem Heidekreis nahmen teil.  

Stefanie Ridders, Leiterin des Fachbereiches Kinder, Jugend, Familie vom Heidekreis und Mirela Schmidt, Transfermanagerin der Regionalen Transferstelle NordOst des nifbe, begrüßten die Fachkräfte und stärkten das Thema „Kinderschutz“. Ergänzend hob Mirela Schmidt die langjährige gemeinsame Zusammenarbeit zwischen der Fachgruppe Frühkindliche Bildung und Betreuung des Heidekreises hervor. Danach beeindruckte der geladene Referent Jens Hudemann, Experte für das Thema Kinderschutz und freier Mitarbeiter im Projekt „Rechte von Mädchen und Jungen in Einrichtungen“ des Deutschen Kinderschutzbundes Niedersachsen sowie Mitarbeiter des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinen praktischen, lebendigen dargelegten Beiträgen. Hudemann machte auf die Bedeutung der grenzwahrenden Haltung im pädagogischen Alltag aufmerksam und unterstrich die Notwendigkeit des eigenen Handelns, der Selbstreflexion und der Reflexion mit den anderen im Team. Er  sensibilisierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die individuellen Grenzen und ermunterte zum respektvollen Umgang im Arbeitsalltag. Weiterhin erläuterte er, dass die Achtsamkeit als Grundlage wichtig ist, um Kinder begleiten, fördern, Anteil nehmen und sich beteiligen zu können. Ein Fazit lautete daher: „Ich muss permanent achtsam sein“. Im Anschluss daran hatten alle die Gelegenheit, sich auszutauschen und themenorientiert weiterführend ins Gespräch zu kommen. Darauf aufbauend führte Hudemann das Thema „Distanz und Nähe“ aus: „Es geht darum, die eigenen Grenzen und die Grenzen und Bedürfnissen der Kinder wahrzunehmen und zu respektieren. Die Pädagoginnen und Pädagogen sind Vorbilder und zeigen folglich ihren Umgang mit Nähe und Distanz und ihre Grenzen. Somit geben die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen ihre Haltung als Orientierung an die Kinder weiter“. Zudem plädierte Hudemann für mehr „Fehlerfreundlichkeit“ im Kita-Alltag: „Fehler müssen und dürfen passieren. Sie sind dazu da, um aus ihnen zu lernen“.

Insgesamt wurden die Fachleute durch das Thema „Kinderschutz praktisch-grenzwahrende Haltung in der Kita“ in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, der frühen Bildung und Betreuung, bestärkt und konnten viele neue Impulse für ihre tägliche Arbeit mit den Kindern und für die Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes mitnehmen.

 

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