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Bildungslandschaft Heidekreis

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Der neue Podcast des PERLE-Netzwerks
02.09.2020: Ab 9. September 2020 bietet das PERLE-Netzwerk einen Podcast mit sieben Folgen an.
Die Folgen werden wöchtlich immer mittwochs ausgestrahlt und beinhalten Themen des Personalen Leaderships. Weitere Informationen dazu und auch die Podcasts finden Sie auf dieser Seite im Akkordeon an erster Stelle.

„PERLE to go im Heidekreis“: Der neue Podcast des PERLE-Netzwerks - Am 9. September 2020 geht es los!

Interessantes einfach mit den Hören aufnehmen.
Das Netzwerk PERLE in Walsrode und der Vogelparkregion startet in das neue Schuljahr mit einem eigenen Podcast „PERLE to go im Heidekreis“. Alexandra von Plüskow-Kaminski, Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis, ist im Dialog mit Dr. Christoph Kolbe, psychologischer Psychotherapeut und Existenzanalytiker aus Hannover, zu den Themen des Personalen Leaderships. Aktuell gibt es sieben Folgen, die ab dem 9. September 2020 bis zum 14. Oktober 2020 immer mittwochs an dieser Stelle ausgestrahlt werden. Die Podcasts verbleiben dauerhaft auf dieser Seite, sodass sie gerne immer wieder gehört werden können. Folgende Themen werden beleuchtet:

  1. Motivation: Werte und Bedürfnisse
    Wie das „Wollen“ entsteht und wie wir Kindern Momente ermöglichen können, in denen sie berührt sind, damit sie ihr Tun als sinnvoll erleben.
     

    Barrierefreiheit: Eine Textversion über das Interview steht hier zur Einsicht bereit.
     
  2. Personalität
    Was heißt es „Person zu sein.“ Was hat der Begriff „Freiheit“ damit zu tun und wie gehe ich als pädagogische Fachkraft oder Lehrkraft damit um ?
       
    Barrierefreiheit: Eine Textversion über die zweite Folge können Sie hier aufrufen.
     
  3. Haltung
    Wie kann ich eine Haltung der Offenheit erreichen? Wie gestalten wir damit Begegnungen mit Kindern, mit Eltern und auch mit Kolleginnen und Kollegen?
     
  4. Persönlichkeit und Daseinsthemen
    Vier Persönlichkeitstypen, die in der Existenzanalyse erkannt werden. Was machen diese Persönlichkeiten aus und was ist ihnen bedeutsam? Wie frage ich diese im pädagogischen Alltag an und nicht ab?
     
  5. Coping-Reaktionen
    Anhand einer Beispiel-Situation tauchen Dr. Christoph Kolbe und Alexandra von Plüskow-Kaminski ein in Facetten von Coping-Reaktionen. Was steckt hinter diesem Begriff und wie gehe ich damit um, wenn ich Coping-Reaktionen im pädagogischen Alltag bei Kindern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen und auch bei mir erkenne?
     
  6. Personale Gesprächsführung
    Gespräche personal gestalten ... welche Regeln gibt es hierfür? Wie gehe ich mit Konflikten um und stelle „echte Fragen“? Abschließend nennt Dr. Christoph Kolbe seine „Goldenen Regeln“ für eine gelingende personale Gesprächsführung.
     
  7. Personales Feedback
    Rückmeldungen sind im pädagogischen Alltag an vielen Stellen gewünscht: für Kinder, für Eltern, aber auch für Kolleginnen und Kollegen. Es werden die Gelingensfaktoren für personales Feedback beleuchtet. Was sollte ich beim Geben und Nehmen von Feedback beachten? Und - welche Rolle spielt dabei Wertschätzung?

Bei Fragen zum PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion steht die Bildungskoordinatorin Alexandra v. Plüskow-Kaminski per E-Mail unter a.vonplueskow-kaminski@heidekreis.de gern zur Verfügung. Informationen zu Dr. Christoph Kolbe können unter www.christophkolbe.de abgerufen werden.

Leitbild der Bildungslandschaft // Masterplan Bildung // Bildungsberichte


Seit der ersten Bildungskonferenz im Oktober 2007 verfolgt der Heidekreis das Ziel eines abgestimmten Handelns aller Akteure innerhalb der Bildungslandschaft. Ein weiterer wichtiger Impuls war die Gründung des Vereins zur Verbesserung der Bildungschancen im Heidekreis e. V. mit dem Landrat als Vorsitzenden.

Bild zur GremienstrukturMit dem Beschluss des Leitbildes der Bildungslandschaft im Kreistag und der Konstituierung der Strategiegruppe Bildung wurden wesentliche Meilensteine zur strukturellen Entwicklung der Bildungslandschaft erreicht. Die Entwicklung bis 2015 wurde in der Broschüre "Der Weg zur Bildungslandschaft Heidekreis" festgehalten.
Das Leitbild haben die Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Schulen unterschrieben.

Eine inhaltliche Ausgestaltung findet im Rahmen des Prozesses Masterplan Bildung statt.

Der Masterplan Bildung ist ein Gesamtansatz zur Verbesserung der Bildungssituation im Heidekreis. Er unterteilt sich in "strategische Maßnahmen" und "operative Maßnahmen". Strategische Maßnahmen vertiefen einen bestehenden oder etablieren einen neuen Ansatz und sind im Regelfall mit der Bereitstellung von Ressourcen verbunden. Operative Maßnahmen können in der täglichen Arbeit (der Kreisverwaltung) umgesetzt werden.
2013 hat die Strategiegruppe Bildung als Steuerungsgremium für die Bildungslandschaft Heidekreis erstmals neun strategischen Maßnahmen aus den Bereichen frühkindliche Bildung, schulische Bildung und Übergang Schule-Arbeitswelt aufgestellt. Der Masterplan Bildung wurde 2013 vom Kreistag verabschiedet und bei der Bildungskonferenz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Fortschreibung des Masterplans Bildung 2017/2018 war die erste Agenda der Strategiegruppe Bildung nach ihrer erneuten Konstituierung nach den Kommunalwahlen. Die Fortschreibung erfolgte unter den Überschriften "Strukturen verstetigen" und "Das Bild vervollständigen". Die fundierte Datengrundlage zur Fortschreibung wurde durch das Bildungsmonitoring über ein neues Produkt - den Bildungsbericht kompakt - 2017 bereitgestellt. Hierbei werden wichtige Indikatoren komprimiert auf jeweils einer Seite dargestellt.
Der Masterplan Bildung 2.0, dessen Kern zehn neue oder neu ausgerichtete strategische Maßnahmen sind, wurde schließlich im Dezember 2018 vom Kreistag verabschiedet. Begleitet wurde der Entwicklungsprozess durch Prof. Dr. Herbert Asselmeyer von der Universität Hildesheim. Neben der Strategiegruppe Bildung haben in Fachforen Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen für Bildung verantwortlichen Institutionen an der Entwicklung der strategischen Maßnahmen mitgewirkt.

Das Bildungsmonitoring sowie die Prozessentwicklung und -begleitung erfolgen über die Stabsstelle Schulverwaltung und Bildung, ÖPNV. Die Stabsstelle führt die Aufgaben des Bildungsmonitorings und -managements aus dem Bildungsbüro Heidekreis fort, das von 2008 bis 2014 durch Förderprojekte getragen wurde. Vier Bildungsberichte sind bereits erschienen:

Informationen zur trägerneutralen Bildungsberatung finden Sie hier.

Zentrale „Treffpunkte“ für die gesamte Bildungslandschaft Heidekreis sind die Bildungskonferenz und der Tag der Bildung und Kultur, die im jährlichen Wechsel stattfinden. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Bildungskonferenz.

Bildungsfonds


Zur Förderung der Zusammenarbeit der Schulen in der übergreifenden Fortbildung der dort tätigen Personen wurde 2012 der Bildungsfond Heidekreis gegründet. Finanziert werden aus dem Bildungsfond schulübergreifende Projekte innerhalb der Bildungslandschaft. Nähere Informationen können Sie hier einsehen.

Projekt "Musik-Sprache-Teilhabe" (MuST)


MuST-Projekt - Musik als Medium für Spracherwerb und Miteinander

Musik spricht die Sprache aller Menschen, sie macht Freude und schafft positive Lernerlebnisse. Das Projekt "Musik-Sprache-Teilhabe" (MuST) bietet Pädagoginnen und Pädagogen einen anderen methodischen Zugang zur alltagsintegrierten Sprachförderung. Musikalische Elemente dienen als Schlüssel für eine gelingende Sprachbildung eines jeden Kindes mit dem Blick auf den Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule innerhalb der Bildungslandschaft. Gleichzeitig schafft es Möglichkeiten der lokalen Vernetzung.

Ruth Koop und Oliver Schöndube von der Bertelsmann Stiftung in AktionDas MuST-Projekt der Bertelsmann Stiftung und des Niedersächsischen Kultusministeriums wendet sich an pädagogische Fachkräfte und Grundschullehrkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen im Heidekreis. 14 Erzieherinnen und Lehrkräfte aus dem Landkreis haben bereits Sprachförderung mit musikalischen Elementen trainiert. Im Rahmen von vier ganztägigen Modulen werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezielt kreative Wege innerhalb der alltagsintegrierten, durchgängigen Sprachbildung gezeigt, um jedem Kind positive Lernerfolge zu ermöglichen. So wird jedes Kind im Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule in seinem Selbstbewusstsein gestärkt. Dabei greifen die Referierenden Ruth Koop und Oliver Schöndube von der Bertelsmann Stiftung auf innovative Formate zurück, die auf die Bedarfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer passgenau eingeben. Die erfahrene Grundschullehrerin und der diplomierte Musiktherapeut und Lehrer machen deutlich: "Die Schilder - Ich bin unmusikalisch - könnt ihr gleich einstecken!“ Denn das, was bei MuST praktiziert wird, kann jeder. Ein besonderes Anliegen des MuST-Projektes im Heidekreis ist die Sensibilisierung für Mehrsprachigkeit. Im Rahmen der Vernetzung konnten einige Einrichtungen erste gemeinsame Aktivitäten verabreden und Vereinbarungen treffen. Dr. Kerstin Große-Wöhrmann, Projektmanagerin der Bertelsmann Stiftung, betont: „Hier im Heidekreis sind alle relevanten Akteure an einem Tisch.“ Aus dem Landkreis sind die Stabsstelle Schulverwaltung und Bildung, ÖPNV, die Fachgruppe Frühkindliche Bildung und die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte beteiligt. Von Landesseite aus sind das Sprachbildungszentrum Celle, die Schulentwicklungsberaterin der Niedersächsischen Landesschulbehörde der Außenstelle Celle und das Regionale Zentrum für Inklusion im Heidekreis vertreten. Unterstützt wird das Projekt vom Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung an der Leuphana Universität Lüneburg.
 
Ganz im Sinne der lokalen Vernetzung im Sozialraum können weitere Interessierte aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen an drei Folgemodulen am 11. September 2019, 6. November 2019 und 11. März 2020 am Projekt MuST teilnehmen. Informationen gibt Alexandra von Plüskow-Kaminski, Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis, telefonisch unter 05191 970-727 oder per E-Mail: a.vonplueskow-kaminski@heidekreis.de .


Projekt MuST mit dem Schwerpunkt multiprofessionelle Teams startet 

Das Projekt “Musik-Sprache-Teilhabe“ (MuST) geht im Heidekreis in die zweite Runde. Der zweite Strang „MuST für Schulen im Heidekreis“ wendet sich an Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte der multiprofessionellen Teams aller Grundschulen und weiterführenden Schulen im Heidekreis.

Musikalische Elemente dienen bei MuST als Schlüssel für eine gelingende Sprachbildung eines jeden Kindes und Jugendlichen innerhalb der Bildungslandschaft. In den vier ganztägigen Modulen am 6. Dezember 2019, 21. Februar 2020, 8. Mai 2020 und 28. August 2020 geht es darüber hinaus um die Bereiche Mehrsprachigkeit und sprachsensibler Fachunterricht. Gleichzeitig schafft das Projekt Möglichkeiten der lokalen Vernetzung. So können jedem Kind und Jugendlichen positive Lernerfolge ermöglicht werden. Remmer Kruse, Trainer der Bertelsmann StiftungPorträt Remmer Kruse, greift auf innovative Formate zurück, die auf die Bedarfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer passgenau eingehen werden.

Für weitere Informationen, Fragen und Anmeldungen steht Alexandra von Plüskow-Kaminski, Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis, telefonisch unter 05191 970-727 oder per E-Mail unter a.vonplueskow-kaminski@heidekreis.de zur Verfügung.


Kurzbiografie zu Remmer Kruse

Remmer Kruse ist Förderschullehrer mit dem Schwerpunkt Musik und als Fachseminarleiter für den Förderschwerpunkt Lernen und Fachdidaktik Musik in der Außenstelle Aurich des Studienseminars für Sonderpädagogik Osnabrück tätig. Er war viele Jahre Lehrbeauf-tragter der Universität Oldenburg im Bereich „Inklusiver Musikunterricht“ und Fachberater für musisch-kulturelle Bildung. Er ist Trainer im Rahmen der Projekte „Musikalische Grundschule“ und „Musik, Sprache, Teilhabe.“ Überdies ist er Komponist und Dozent im Rahmen von Fortbildungsangeboten in verschiedenen musikalischen und inklusiven Zu-sammenhängen, Autor/Mitautor der Veröffentlichungen „Band ohne Noten“ (Schott/ Klett 2008), „Klick! Musik“ (Cornelsen 2010/2011) und „Band ohne Lehrer“ (Persen 2013) und leitet die Norder Soulband „action b.“

PERLE-Projekt


Das PERLE-Projekt

Die Waage zu halten zwischen persönlicher Freiheit und Verantwortung ist nicht so einfach.Das PERLE-Projekt zum Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule wird seit 2015 in Walsrode und in der Vogelparkregion durchgeführt. Das PERLE-Netzwerk realisiert nachhaltig und gelingend den Übergang jedes Kindes. Weitere Informationen dazu können Sie der Broschüre entnehmen.

Am 25. September 2018 kamen im Rahmen der Meilensteinveranstaltung des „PERLE-Netzwerks in der Vogelparkregion" über 30 Vertreterinnen und Vertreter der Kindertagesstätten, Grundschulen, der Kommunen und des Heidekreises in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Walsrode zusammen. Markiert wurde hier ein wichtiger Zwischenschritt nach drei Jahren der Arbeit im PERLE-Netzwerk.

Weitere Informationen über die Veranstaltung können Sie hier aufrufen.

Unter dem Segel der Vernetzung: Fachtag des PERLE-Netzwerks in Walsrode und der Vogelparkregion

Rund 20 pädagogische Fachkräfte, Grundschullehrkräfte und Leitungen verschiedener Kindertagesstätten und Grundschulen aus Walsrode und der Vogelparkregion kamen am 14. Januar 2020 in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Bad Fallingbostel zusammen, um sich gezielt miteinander zu vernetzen. Dabei wurde Wissen aufgefrischt und die gemeinsame Arbeit ausgerichtet. Eingeladen und organisiert hatte den Fachtag des PERLE-Netzwerks Alexandra von Plüskow-Kaminski, die als abgeordnete Lehrkraft des Landes Niedersachsen als Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis in der Stabsstelle Schulverwaltung und Bildung, ÖPNV des Heidekreises arbeitet und Ansprechperson des PERLE-Netzwerks ist. Unterstützt wurde sie von Wolfgang Puschmann, stellvertretener Bürgermeister der Stadt Walsrode.

Unter der Moderation von Diplom-Psychologin Zorana Dippl, Partnerin und Geschäftsführerin der leadox GbR aus Braunschweig, nahm an dieser Veranstaltung erstmalig die Felix-Nussbaum-Schule - Oberschule in Walsrode teil. Sie wurde durch den Schulleiter Rüdiger Strack und der didaktischen Leitung Annette Lücke vertreten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besserten zunächst ihr Wissen rund um die Inhalte der PERLE-Langzeitfortbildung auf, die in Walsrode seit 2015 erfolgreich durchgeführt wird und sich mittlerweile im vierten Durchgang befindet. Im Fokus der Veranstaltung stand die gezielte Vernetzung der „alten“ mit den neuen Mitgliedern des Netzwerks. Weiterhin wurde diesmal nicht nur auf den Übergang der Kinder von der Kindertagesstätte in die Grundschule eingegangen, sondern auch auf den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Damit behält das Netzwerk die Kinder, die vor fünf Jahren den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule meisterten, weiterhin entlang der Bildungskette im Blick. In puncto Kommunikation möchte sich das Netzwerk nach innen und außen professionalisieren, sodass aufregende Wochen bevorstehen.

21. Februar 2Wolfgang Puschmann und Alexandra von Plüskow-Kaminski beim Interview020: Das Netzwerk PERLE in Walsrode stellt seine Arbeit vor

Wolfgang Puschmann, Initiator des PERLE-Netzwerks und stellvertretender Bürgermeister von Walsrode, und die Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis, Alexandra von Plüskow-Kaminski, blicken gemeinsam auf fünf Jahre intensive Arbeit zurück. Die Inhalte des Interviews stehen hier zur Einsicht bereit.

Deutscher Kita-Preis 2020: PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion hat Vorbildcharakter


16.06.2020: „Eine Perle für den Heidekreis“ - Perle Netzwerk hat Vorbildcharakter

Die Anwesenden freuen sich über das Erreichte. Bei schönstem Sommerwetter fand die diesjährige Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises 2020 als Online-Veranstaltung statt. Ursprünglich geplant war sie als festliche Veranstaltung am 7. Mai 2020 in Berlin. Da diese coronabedingt ausfallen musste, kamen am 16. Juni 2020 Landrat Manfred Ostermann, Helma Spöring, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, Mitglieder des Netzwerks PERLE und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Politik, der Stadt Walsrode und dem Heidekreis sowie der Niedersächsischen Landesschulbehörde in der neu gestalteten Stadthalle in Walsrode zusammen, um gemeinsam die Preisverleihung zu verfolgen. Die Preise für die Bündnisse gingen in andere Kommunen - doch der „PERLE-Weg“ geht weiter.

Wolfgang Puschmann, Initiator des PERLE-Netzwerks und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Walsrode, begrüßte die rund 20 Anwesenden und stellte das Netzwerk PERLE vor. Gemeinsam arbeitet dieses seit rund fünf Jahren am gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule. Pädagogische Fachkräfte und Grundschullehrkräfte nehmen zunächst ein Jahr lang an der Langzeitfortbildung PERLE (Personales Leadership nach Dr. Christoph Kolbe) teil, um dann gemeinsam an Anliegen des pädagogischen Alltags in den Einrichtungen in einem wachsenden Netzwerk zu arbeiten. Entwickelt hat sich eine Kommunikation und Haltung auf Augenhöhe. Und PERLE kann noch mehr: Seit kurzer Zeit nimmt die Felix-Nussbaum-Schule, Oberschule in Walsrode, am Netzwerk teil, um gemeinsam den weiteren Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule gelingend zu gestalten. Landrat Manfred Ostermann verwies darauf, dass das Thema „Übergänge“ ein nachhaltiges in der Bildungslandschaft Heidekreis ist. Bereits im Jahr 2011 gab es eine Bildungskonferenz hierzu, im Masterplan Bildung ist es sogar verankert. Gudrun Pieper, MdL, freute sich sehr über das durch PERLE bereits Erreichte, zumal die frühkindliche Bildung einen hohen Stellenwert hat. Auch die Europaabgeordnete Lena Düpont und der Bundestagsabgeordnete für den Heidekreis Lars Klingbeil ließen es sich nicht nehmen, Videobotschaften nach Walsrode zu senden. Gemeinsam stellten sie fest: „Allein, dass Sie unter die zehn Finalisten deutschlandweit gekommen sind, ist eine hervorragende Würdigung Ihrer bisherigen Leistung.“ Augenzwinkernd schob Lars Klingbeil hinterher: „Noch lieber hätte ich natürlich mit Ihnen gemeinsam in Berlin gefeiert!“ Die Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis Alexandra von Plüskow-Kaminski, die das Netzwerk PERLE gemeinsam mit Wolfgang Puschmann koordiniert, würdigte dessen Leistung als Initiator des Netzwerks mit einem großen „Dankeschön!“. Für sie und die Mitglieder des Netzwerks, das durch die Steuergruppe PERLE mit sechs Personen vertreten war, ist PERLE sein Geschenk an die Region.

Und dann wurde es spannend. Durch die aufwändig produzierte Online-Preisverleihung führte der Moderator Sven Lorig. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und die Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung  Elke Büdenbender betonten, wie wichtig Qualität in den Kitas vor Ort gerade jetzt in Zeiten von Corona ist. Sie lobten die Heldinnen und Helden, die Tag für Tag in den Kommunen für ein hervorragendes Miteinander und Qualität in der Bildung sorgen. Spannend blieb es für die Akteure in Walsrode bis zum Schluss - doch die Preise für die Bündnisse gingen in andere Kommunen. Für das Netzwerk PERLE ist das jedoch kein Grund, aufzuhören. Wolfgang Puschmann betonte stellvertretend für das Netzwerk, dass alle Akteure vor Ort „stolz sind, so weit gekommen zu sein.“ Und - in Einem ist er sich sicher: „Unser Weg geht weiter!“ In diesem Jahr gingen die ersten Preise nach Aurich an die PINGUIN Kindertagesstätte und nach Gereuth an das Bündnis „Aus der Gereuth für die Gereuth“.

Die Presseinformation vom Nds. Kultusministerium dazu können Sie hier lesen.

 

11.06.2020: Die Spannung mit Blick auf die Online-Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises steigt

Maren Momsen vom NDR beim Interview in der Kita VorbrückHeute war in der Grundschule Vorbrück Maren Momsen vom NDR- Korrespondentenbüro in Verden. Sie hat Kinder aus der Kita, der Grundschule, sowie pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte zu PERLE und zum Übergang von der Kita in die Grundschule interviewt. Zu Wort kam auch Wolfgang Puschmann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Walsrode und Initiator von PERLE. Der Bericht von Maren Momsen wird am Dienstag im NDR zu hören sein.

Am Dienstag, 16.06.2020, wird das PERLE-Netzwerk die digitale Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises in Anwesenheit von Bürgermeisterin Helma Spöring und einigen weiteren geladenen Gästen aus der Kommune, der Politik und der Niedersächsischen Landesschulbehörde verfolgen.

Auch Sie können digital die Preisverleihung ortsunabhängig verfolgen unter www.deutscher-kita-preis.de/preisverleihung. Schauen Sie gerne rein und drücken Sie dem Netzwerk PERLE in Walsrode und der Vogelparkregion die Daumen!
 

13.05.2020: PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion ist jetzt auch auf YouTube unterwegs

Vor Ort im Heidekreis ist ein Film im Rahmen des Deutschen Kita-Preises 2020 entstanden. Schon vor der Preisverleihung wurde er dem Landkreis zur Verfügung gestellt, sodass dieser gerne zur Einsicht präsentiert wird. Über YouTube ist er aufrufbar. Seien Sie gespannt und erfahren Sie mehr.

Quer durch die Republik ist das Filmteam gereist und hat die Kitas und lokalen Bündnisse, die es ins Finale des Deutschen Kita-Preises 2020 geschafft haben, jeweils einen Tag lang mit der Kamera begleitet. Alle weiteren Filme können hier eingesehen werden.

Zur Webseite des Deutschen Kita-Preises gelangen Sie hier.


Nominiert für den Deutschen Kita-Preis 2020:
Das PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion ist eine Runde weiter

Online-Sticker "Wir sind nominiert"Über 1.500 Kitas und Initiativen für frühe Bildung haben sich um den Deutschen Kita-Preis 2020 beworben - für 40 von ihnen rückt die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiierte Auszeichnung jetzt in greifbare Nähe - und das PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion ist mit dabei. Es gehört zu den Nominierten der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres". Die Organisatoren haben gemeinsam mit Fachpartnern 25 Kitas und 15 lokale Bündnisse für frühe Bildung nominiert, die auf einen Preis hoffen können. Zehn von ihnen werden im Mai 2020 eine Auszeichnung erhalten - fünf in der Kategorie „Kita des Jahres“ und fünf in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“. Eine Kita und ein lokales Bündnis werden dann mit jeweils 25.000 Euro prämiert, vier weitere Einrichtungen und vier weitere Initiativen werden 10.000 Euro erhalten. Darüber hinaus wird eine Kita mit dem Eltern-Sonderpreis geehrt.

Die 40 Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Fünf Nominierte kommen aus Bayern und Berlin. Hessen und Niedersachsen sind mit je vier Anwärtern vertreten, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt mit jeweils dreien. Aus Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen kommen pro Bundesland zwei Nominierte, aus Brandenburg, Bremen, Hamburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein hat es jeweils eine Kita oder ein Bündnis auf die Liste geschafft.

Ausgewählt wurden die 40 Anwärter von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit der Internationalen Akademie (INA) und mit der Hochschule für angewandte Pädagogik in Berlin.

Und so geht es für die ausgewählten Kitas und Bündnisse weiter: Die nominierten Kitas dürfen ihre Stärken jetzt umfassend präsentieren, indem sie weitere Unterlagen einreichen. Die Bündnisse bekommen die Gelegenheit, ihre Aktivitäten in Telefoninterviews genauer vorzustellen. Im weiteren Auswahlprozess schauen die Organisatoren zum Beispiel darauf, wie die Nominierten die Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen oder wie Eltern in den betreffenden Einrichtungen und Initiativen mitwirken können. Außerdem wird beurteilt, inwiefern die ausgewählten Kita- und Bündnisteams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie mit Institutionen aus der umliegenden Region oder aus ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kooperieren, um allen Kindern die bestmöglichen Bildungsbedingungen bieten zu können.

Wer von den 40 nominierten Kitas und Bündnissen in die nächste Runde kommt, entscheidet sich Ende des Jahres. Dann werden die Organisatoren zehn Kitas und zehn Bündnisse verkünden, die ins Finale des Deutschen Kita-Preises einziehen. Diese werden von Experten und Expertinnen des Deutschen Kita-Preises besucht und begutachtet. Wer auf der Preisverleihung im Mai 2020 in Berlin schließlich eine Trophäe erhalten wird, entscheidet eine unabhängige Jury. Welche Kita mit dem Eltern-Sonderpreis ausgezeichnet wird, können Interessierte im April 2020 in einem öffentlichen Online-Voting bestimmen.

Der Deutsche Kita-Preis wurde 2018 erstmals vergeben. Er ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Gisela-Sdorra-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband. Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.
 

Auf dem besten Weg zum Deutschen Kita-Preis
Finalisten der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stehen fest

Zehn Initiativen sind auf dem besten Weg Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2020 zu werden - sie haben es in die Endrunde des Auswahlverfahrens geschafft. Die Finalisten der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ kommen aus Emmendingen (Baden-Württemberg), Bamberg und Dorfen (beide Bayern), Berlin, Biebertal und Oberursel (beide Hessen), dem Heidekreis (Niedersachsen), Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern), Trier (Rheinland-Pfalz) und Halberstadt (Sachsen-Anhalt). Eine vollständige Liste folgt am Ende des Textes.

Alle zehn Finalisten dürfen im Mai 2020 zur Preisverleihung nach Berlin reisen. Dort werden fünf der zehn Finalisten ausgezeichnet. Die erstplatzierte Initiative erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro. Die vier Zweitplatzierten dürfen sich über je 10.000 Euro freuen. Auf dem Weg zum Deutschen Kita-Preis 2020 müssen die ausgewählten Initiativen nur noch eine Hürde überwinden: Zwischen Januar und März 2020 besucht ein Team aus Expertinnen und Experten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) alle Finalisten vor Ort. Bei dieser Gelegenheit können die Bündnisse dann noch einmal ihre Arbeit präsentieren. Die Expertinnen und Experten führen einen Workshop mit den Bündnismitgliedern durch. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht für die Jury ein, die letztendlich entscheidet, wer eine Auszeichnung erhält. Preisverdächtig ist, wer Kinder überzeugend in den Mittelpunkt seiner pädagogischen Arbeit stellt, Team, Eltern und Nachbarschaft einbindet sowie aus seinen Erfahrungen lernt. Bei der Auswahl achten die Juroren auch auf die Rahmenbedingungen vor Ort. Denn der Deutsche Kita-Preis fokussiert sich nicht ausschließlich auf gute Ergebnisse, sondern würdigt gute Prozesse unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert und wurde 2018 erstmals vergeben. Neben den fünf Preisträgern in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden auch fünf Kitas in der Kategorie „Kita des Jahres“ ausgezeichnet. Die Finalisten in dieser Kategorie geben die Initiatoren demnächst bekannt.

Zehn Bündnisse stehen im Finale des Deutschen Kita-Preises, unter anderem auch aus Niedersachsen das PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion, Heidekreis.

Schulleiterklausurtagungen


Schulleiterklausurtagungen der Bildungslandschaft Heidekreis finden seit dem Jahr 2014 alljährlich statt. Hier bietet sich sämtlichen Schulleitungen der Schulen im Heidekreis die Möglichkeit, zwei Tage lang intensiv mit Kolleginnen und Kollegen Bilanz zu ziehen und Maßnahmen sowie Visionen für die schulische Zukunft zu entwickeln. In intensiver Arbeitsatmosphäre werden umfassende Inhalte erörtert und entwickelt. So etwa die Themenbereiche „Übergänge“, „Inklusion“ und „Ganztägig lernen“. Neben Impulsvorträgen namhafter Referenten wie etwa des Filmemachers und Journalisten Reinhard Kahl sowie von Expertinnen und Experten aus der Niedersächsischen Landesschulbehörde und aus der Praxis findet sich Zeit für den Austausch. Dieser findet sowohl in schulformspezifischen als auch in regionalen Arbeitsgruppen statt und ermöglicht somit das Entwickeln maßgeschneiderter Konzepte sowie das Formulieren erster Maßnahmen. Um die Nachhaltigkeit dieser ergiebigen Arbeitstreffen zu gewährleisten, werden alle Inhalte im Rahmen zukünftiger Schulleiterklausurtagungen erneut aufgegriffen und in Form von Veranstaltungen des Bildungsfonds Heidekreis flächendeckend verankert. Der Erfolg gibt den Treffen recht: Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Bildungslandschaft kommen hier alljährlich zusammen.

Eine kurze Information über die Schulleiterklausurtagung 2020 zum Thema "Schule 2030 - ein gemeinsamer Blick in die Zukunft" können Sie hier lesen.

 

"Heidekreis-Erklärung" für gelingende schulische Übergänge


Schulleitungen haben sich der Erklärung angeschlossenIm Februar 2018 haben im Rahmen der Fortschreibung des Masterplans Bildung für den Heidekreis über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen, des Kreisschülerrats, des Kreiselternrats, der Niedersächsischen Landesschulbehörde, der Kreisverwaltung sowie der Städte und Gemeinden am "Fachforum schulische Bildung" teilgenommen und Gelingensfaktoren für schulische Übergänge gesammelt. Die Ergebnisse dieses Fachforums wurden aufbereitet und in der Strategiegruppe Bildung als Steuerungsgremium der Bildungslandschaft Heidekreis erörtert. Viele gute Maßnahmen zur Gestaltung der Übergänge bestehen bereits an den Schulen. Mit der "Heidekreis-Erklärung" konnte der Status quo gemeinsam erarbeitet und festgehalten werden. Die "Heidekreis-Erklärung" wurde im Rahmen der Schulleiterklausurtagung, die vom 4. bis 5. März 2019 in Schneverdingen stattfand, von den Schulleitungen unterzeichnet.
Etwa 80 % der Schulen im Heidekreis haben sich bereits angeschlossen.

Die Heidekreis-Erklärung steht hier zur Einsicht bereit.