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Fest der Bildung und Kultur am 8. Juni 2024 in Soltau - Schnuppern auch Sie "Kulturluft"

Kann ich so weit springen wie ein Grashüpfer? Und was ist eigentlich ein Metacom-Symbol? Wie mache ich aus Sahne Butter? Und wie klingt Musik aus Strom? Was kann ich aus einer durchgehenden Linie zeichnen? Und wie fit bin ich op Platt?

All das ist beim 6. Fest der Bildung und Kultur des Heidekreises zu erfahren. Gut 50 Beteiligte aus dem gesamten Kreisgebiet von Autorin bis Zukunftsschule und von Kunstverein bis Naturschutzstiftung sorgen für eine große Vielfalt an Angeboten. Saatmurmeln herstellen und Sonnendruck ausprobieren, einen Jonglier-Workshop machen, eine Bewegungsbaustelle gestalten und Gebärdenmemory spielen, Quizaufgaben lösen und ohne Worte einen Snack bestellen, eine Blumenwiese wachsen lassen und Nachhaltigkeitsziele ins Bild setzen – all das und vieles, vieles mehr bieten die Stände.

Das ganztägige Bühnenprogramm moderiert Antje Diller-Wolff. Bläserklassen setzen jeweils zur vollen Stunde einen Akzent und lassen sich um 12 Uhr mittags auf dem Hagen alle gemeinsam von Landrat Jens Grote dirigieren. Für Abwechslung sorgen Tanz und Gesang, aber auch Kurzgeschichten und ein Lachyoga-Workout. Sei dabei!

Das Fest auf einem Blick

Was? Musik, Kunst, Tanz, Literatur, Kino, Spiele, Informationen, Mitmachaktionen
Wer? Über 50 Vereine, Institutionen und Kulturschaffende aus dem Heidekreis stellen sich vor und laden zum Mitmachen ein
Wo?  In der Soltauer Innenstadt: vom Hagen über die Marktstraße bis zur Filzwelt und zum Haus der Möglichkeiten – drinnen, draußen und auf zwei Bühnen
Wann? Am Samstag, dem 8. Juni 2024, von 9 bis 16 Uhr

Banner - Fest der Bildung und Kultur


 

Wer ist alles dabei?
Mitwirkende Mitwirkende Mitwirkende
  • Heidekreis-Musikschule
  • Bläserklasse der GOBS Rethem (Londy-Schule)
  • Bläserklasse der KGS Schneverdingen
  • Bläserklassen des Gymnasiums Soltau
  • Bläserklasse der OBS Walsrode (Felix-Nussbaum-Schule)
  • Ballettgruppe der Heidekreis-Musikschule
  • Magical Kids
  • Jazz Connection
  • Kinder- und Jugendkantorei Neuenkirchen
  • Lucky Heart & Rock Kids
  • Soltauer Shanty Chor
  • Coversängerin Biggi Prill
  • Landkreis Heidekreis
  • Tanzclub Rot-Weiß
  • Ukrainische Tanzgruppe
  • Lachtreff Soltau - Renate Wrasse
  • Soltauer Lesetheater
  • Autorin Annette Fitzen
  • Kunstschule PINX
  • Kunstverein Springhornhof
  • Sorayas Aquarellenwelt
  • Kunstschule Magenta, Dorfmark
  • Londyschule (Kunst & Textil)
  • Cafe OHRakel
  • Stiftung Kinder seid Kinder
  • Oliver Graubohm
  • Bibliothek Waldmühle
  • Freudenthalgesellschaft
  • Natur für Groß und Klein - Deine Wildnisschule in Soltau
  • Stiftung Spiel
  • felto - Filzwelt Soltau
  • Soltauer Gespräche
  • Haus der Möglichkeiten
  • Landvolk Lüneburger Heide e. V.
  • Grundschule Bothmer
  • Grundschule Buchholz
  • Grundschule Vorbrück
  • Schülerfirma "Changers" der OBS Soltau
  • Freudenthalschule Soltau
  • BBS Walsrode
  • Lebenshilfe Soltau e.V.
  • HEIDEWERK e.V.
  • YouZe - Kinder- und Jugendarbeit Soltau
  • Volkshochschule Heidekreis gGmbH
  • Lobetalarbeit Stübeckshorn
  • Breidings Garten e.V.
  • Naturpark Lüneburger Heide
  • Stiftung Kinder forschen - lokales Netzwerk Heidekreis
  • Naturschutzstiftung Heidekreis
  • Streuobstpädagogen e. V.
  • BUND Heidekreis
  • Familienzentrum im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Soltau
  • Wirtschaftsförderung Heidekreis / Koostelle Frau und Wirtschaft

 

16.04.2024: Deutschlandticket zur Schülerbeförderung

Auch im Schuljahr 2024/25 wird für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klassen der allgemeinbildenden Schulen und für anspruchsberechtigte Vollzeitschülerinnen und Vollzeitschüler der berufsbildenden Schulen im Heidekreis, die noch keinen Sekundarabschluss II besitzen, teilweise das Deutschlandticket zur Sicherstellung der Beförderung genutzt. Dies betrifft alle Anspruchsberechtigten, die die Bahn nutzen oder deren erster Wohnsitz (bei Nutzung des Linienbusverkehrs) 5 beziehungsweise 6 Zonen von der Schule entfernt liegt.

Die Schülerinnen und Schüler die bereits im Schuljahr 2023/24 ein Deutschlandticket als Chipkarte des HVV erhalten haben und deren Anspruch auch im Schuljahr 2024/25 besteht, können das bestehende Ticket weiter nutzen. Für Diejenigen, die im Schuljahr 2024/25 keinen Anspruch mehr haben, wird das Ticket zum Ende des Schuljahres (31. Juli 2024) automatisch vom Heidekreis gekündigt.

Neue Anspruchsberechtigte erhalten ab dem Schuljahr 2024/25 eine Chipkarte des HVV, als Deutschlandticket, über die Sekretariate der Schulen. Gleiches gilt für die Schülerinnen und Schüler, die bisher ein digitales Deutschlandticket über den Heidekreis genutzt haben. Dieses wird zum 31. Juli 2024 vom Heidekreis gekündigt. Alle Fahrkartenberechtigten der Zonen 1 bis 4 (maßgebliche Entfernung vom 1. Wohnsitz zum Schulort), die den Wunsch haben ein Deutschlandticket zu erwerben, werden vom Landkreis Heidekreis unterstützt.

Hierzu gilt folgendes Vorgehen:
Die volljährigen Schülerinnen und Schüler, bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten, senden bis zum 14. Juni 2024 eine E-Mail an
schuelerfahrkarte@heidekreis.de und teilen mit, dass sie sich eigenständig ein Deutschlandticket beschaffen und für das Schuljahr 2024/25 auf die Busfahrkarte verzichten.

In der E-Mail ist es wichtig, dass der Name, Vorname und die Anschrift des Fahrkartenberechtigten sowie die Schule genannt werden. Der Heidekreis wird beim Erwerb des Deutschlandtickets den Anteil, der dem Heidekreis entstehenden Kosten, für eine Busfahrkarte erstatten. Die Auszahlung erfolgt anteilig auf Antrag nach 6 Monaten und unter Vorlage von Nachweisen zum Erwerb des Deutschlandtickets. Nach weiteren 6 Monaten wiederum unter Vorlage von Nachweisen zum Erwerb des Deutschlandtickets. Der Antrag wird hierzu rechtzeitig auf der Homepage des Landkreises Heidekreis zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schüler der Zonen 1 bis 4, die im Schuljahr 2023/24 dieses Angebot genutzt haben, müssen für das kommende Schuljahr einen neuen Antrag stellen.

Wie hoch der Erstattungsbetrag des Heidekreises für die jeweilige Zone ist, kann auf der Homepage der Verkehrsgemeinschaft Heidekreis unter www.verkehrsgemeinschaft-heidekreis.de oder beim Landkreis Heidekreis unter der Rubrik "Schülerfahrtkosten" eingesehen werden.
Hier sind entsprechende Wohnorte mit Schulorten und Preistabellen der Zonen hinterlegt.

04.04.2024: Vorbereitungen für den IGS Start in Bad Fallingbostel und Walsrode

04.04.2024: Im Amtsblatt Nr. 06/2024 wurde die neue Satzung über die Festlegung von Schulbezirken in der Trägerschaft des Landkreises Heidekreis verkündet.

23.02.2024: Nachdem durch das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg (RLSB) die Genehmigungen für die Integrierte Gesamtschule (IGS) an den Standorten Bad Fallingbostel und Walsrode erteilt wurden, werden nun sukzessive die nächsten Schritte für den aufwachsenden Schulstart ab Klasse 5 an den beiden Schulen vorangetrieben.

Das RLSB hat zwei Planungsgruppen ausgeschrieben, an denen involvierte Lehrkräfte, Vertreterinnen und Vertreter des Kreisschüler- und Kreiselternrates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises als verantwortlichem Schulträger teilnehmen werden, um die Rahmenbedingungen und erforderlichen Abstimmungsprozesse zu koordinieren.

Außerdem hat die Schulverwaltung des Heidekreises in Abstimmung mit den Schulen bereits eine fristgerechte Beantragung für das Errichten einer teilgebundenen Ganztagsschule an beiden Standorten beim RLSB eingereicht. So soll gewährleistet werden, dass die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen von Beginn an diese Möglichkeit analog zu den auslaufenden Oberschulen nutzen können.

Derzeit werden in den Gremien des Heidekreises noch weitere Weichen gestellt und rechtliche Rahmenbedingungen verankert. Dazu gehört zum einen die Aktualisierung der Satzung über die Schulbezirke im Heidekreis. Durch die Einführung der beiden IGS ist eine Anpassung erforderlich geworden. Allerdings ist geplant, dass beide Schulstandorte ihre derzeitigen Oberschulbezirke behalten und Schülerinnen und Schüler, die im Schulbezirk der Oberschule Bad Fallingbostel bzw. Walsrode wohnen, nun auch im sogenannten ersten Rang einen Platz an der IGS des Standortes erhalten. Auf die danach freien Plätze der vierzügigen IGS Bad Fallingbostel bzw. fünfzügigen IGS Walsrode können sich Schülerinnen und Schüler aus dem restlichen Heidekreis bewerben. Die Plätze werden dann ggf. im Losverfahren vergeben.

Eltern, die ihre Kinder auf einer Oberschule unterrichten lassen wollen und im bisherigen Oberschulbezirk der OBS Bad Fallingbostel bzw. OBS Walsrode wohnen, haben zukünftig die Möglichkeit, eine Anmeldung an der OBS Bomlitz vorzunehmen. An dieser Schule wird derzeit vom Heidekreis als Schulträger eine komplette Sanierung und ein Umbau geplant, sodass hier ein modernisierter Schulstandort entsteht.
Der Entwurf der neuen Schulbezirkssatzung wurde im Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur am 22.02.2024 vorberaten und einstimmig empfohlen. Die weitere Beratung erfolgt nun in der Sitzung des Kreisausschusses, bevor eine endgültige Entscheidung in der nächsten Sitzung des Kreistages am 15.03.2024 ansteht.

Zum anderen möchte der Landkreis eine gymnasiale Oberstufe für die IGS beantragen, um den Schülerinnen und Schülern die Option zum Erreichen des Abiturs in den Gesamtschulen durch die Einführung eines SEK II Bereiches zu ermöglichen. Als Standort für den SEK II Bereich ist der räumliche Bereich des alten Schulzentrums im Zusammenspiel mit der Felix-Nussbaum-Schule in Walsrode vorgesehen. Neben den vorhandenen Kapazitäten können in diesem Bereich weitere Synergieeffekte mit benachbarten Schulen, der Stadt Walsrode und weiteren Trägern aus dem kommunalen, sportlichen oder musischen Bereich in Aussicht gestellt werden.

In Anbetracht der notwendigen Vorplanungen und daraus resultierenden erforderlichen Baumaßnahmen ist eine Entscheidung für die Beantragung eines SEK II Bereiches schon zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll und erforderlich, um den angestrebten Bildungsabschluss an den Gesamtschulen nicht zu gefährden, zumal bei einer insgesamt 9-zügigen IGS SEK I Gesamtschülerzahl im Heidekreis, der als Mindestanforderung erforderliche dreizügige SEK II Bereich als nahezu sicher vorausgesetzt werden kann.

Auch diese Beschlussempfehlung wurde im Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur ausgesprochen und zur weiteren Beratung im Kreisausschuss und Entscheidung im Kreistag weiter gegeben.

04.10.2023: Mit klarer Mehrheit votierte der Kreistag am 29. September 2023 für die Einführung von Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Bad Fallingbostel und Walsrode. Dort sollen die beiden Oberschulen umgewandelt werden. Als nächster Schritt muss nun der Heidekreis beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung einen Antrag auf Genehmigung zur Errichtung stellen. Ziel des Heidekreises ist, dass die IGS zum Schuljahr 2024/2025 starten.

13.09.2023: Weitere Informationen zum Sachstand einer Integrierten Gesamtschule im Heidekreises erhalten Sie im Kreistagsinformationssystem unter dem folgenden Link: https://egov3.heidekreis.de/somacos/buergerinfo/si0057.asp?__ksinr=1470

01.07.2023: Der Kreisausschuss hat am 30. Juni 2023 die Entscheidung über die IGS vertagt und sieht weiteren Beratungsbedarf. 

22.06.2023: Der Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur hat in der Sitzung am 22.06.2023 mit 7 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen den Empfehlungsbeschluss für den Kreisausschuss und den Kreistag gefasst, beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg einen Antrag zur schulbehördlichen Genehmigung für ein zweites dreizügiges Gymnasium in Walsrode zu stellen. Vorweg wurde der Empfehlungsbeschluss beim Regionalen Landesamt einen Antrag auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Bad Fallingbostel bei 7 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt. Die nächste öffentliche Beratung findet am 30.06.2023 im Kreistag statt.

An der Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Kultur waren die stimmberechtigten Vertreter des Kreiselternrats und der Lehrkräfte entschuldigt abwesend.


Landrat schlägt Einführung einer Integrativen Gesamtschule für den Heidekreis vor

23.05.2023: Die Verwaltung des Landkreises Heidekreis schlägt als Schulträger der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Sekundarbereich I und II der Kreispolitik vor, am Standort der jetzigen Lieth-Schule in Bad Fallingbostel durch Umwidmung der bestehenden Oberschule (OBS), eine Integrative Gesamtschule (IGS) zu gründen. Dies ist eine fachliche Lösungsempfehlung zur Erweiterung der Bildungslandschaft im Heidekreis und um das Gymnasium Walsrode zu entlasten. Das Gymnasium übersteigt dauerhaft die Höchstzügigkeit von sechs Klassen pro Jahrgang.
 
Eine IGS ist eine Schule, in der alle Schülerinnen und Schüler mit einem Leistungsniveau einer Oberschule oder eines Gymnasiums gemeinschaftlich unterrichtet werden. Zudem ist beabsichtigt, eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, damit in Bad Fallingbostel auch das Abitur erworben werden kann. Schülerinnen und Schüler aus dem Heidekreis, die derzeit nicht im Schulbezirk der OBS Bad Fallingbostel wohnen, können sich um einen Schulplatz bewerben. Gleichzeitig können Eltern, die den Wunsch haben, dass ihr Kind an einer Oberschule unterrichtet wird, dieses an einem benachbarten OBS-Standort anmelden. Losgelöst davon kann überdies das Gymnasium Walsrode besucht werden. Die Schulplätze werden bei der IGS im Rahmen vorhandener Kapazitäten vergeben. Sofern sich für diese im Heidekreis neue Schulform ein Bedarf abzeichnet, der die Aufnahmekapazität am Standort Bad Fallingbostel deutlich übersteigt, steht der Landkreis im engen Austausch mit dem Kultusministerium sowie dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, um gegebenenfalls eine Außenstelle in Bomlitz zu errichten.

Im heutigen Ausschuss für Schule, Bildung und Kultur des Heidekreises stellt Landrat Jens Grote die Inhalte zum Vorschlag einer Einführung der IGS im Heidekreis vor. In der folgenden Sitzung des Ausschusses am 22. Juni 2023 soll dann durch diesen ein Empfehlungsbeschuss für den Kreisausschuss und Kreistag gefasst werden. Eine finale Entscheidung wird es voraussichtlich spätestens im September 2023 geben.

Unabhängig von dieser Entwicklung soll die notwendige Sanierung des Schulgebäudes in Bomlitz - ob nun als OBS- oder IGS-Standort - vorgenommen werden. Darüber hinaus wird angestrebt, die bestehenden Raumbedarfe der Oberschule Walsrode am alten Schulzentrum in Walsrode umzusetzen, um dadurch eine sinnvolle Nachnutzung des in die Jahre gekommenen Gebäudes zu gewährleisten. Am Gymnasium Walsrode werden nach den Sommerferien Mobilbauklassen zur vorübergehenden Entlastung der Raumnot aufgestellt.

13.03.2024: Workshop-Reihe zum Thema „Demokratiebildung“ für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal

Die Demokratie muss gestärkt werden und das kann die Schule nicht allein. Dies ist ein Zitat von Prof. Dr. Marc Partetzke, der an der Universität Hildesheim Politikdidaktik und Politische Bildung lehrt. Er hielt Anfang März 2024 einen Vortrag im Heidekreis. Das war der Auftakt für eine Workshop-Reihe zum Thema „Demokratiebildung“, die vom Landkreis Heidekreis für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal in diesem Jahr angeboten wird.

Was beinhaltet die Workshop-Reihe "Demokratiebildung?
Wie kann man sich gegen Stammtischparolen wehren, wie kann Antisemitismus erkannt werden oder wie können Lehrkräfte die Arbeit ihrer Schülervertretungen unterstützen ... dies sind einige Inhalte die thematisiert werden.

Die Veranstaltungen finden zwischen April und Dezember 2024 statt. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Für eine Anmeldung nutzen Sie bitte vorrangig das Veranstaltungstool des Heidekreises unter https://veranstaltungen.heidekreis.de/events/17 . Alternativ können Sie eine E-Mail schreiben an f.seuberth@heidekreis.de.

22.06.2023: Fünf Schulen - ein Modell: Wir gestalten gemeinsam Inklusion

Der Startschuss fiel 2018 mit einem Fachforum im Rahmen des Masterplans Bildung, seit Februar 2022 stehen die fünf Modellschulen für den Start ins Pooling fest und nun geht es los. Allen Beteiligten der Modellschulen, Projektträger, des Regionalen Beratungszentrum Inklusion und der Kreisverwaltung ist es in intensiven Monaten des Austauschs gelungen, miteinander Rahmenbedingungen abzustecken, die das Infrastrukturmodell ermöglichen.

Am Mittwoch, 20. Juni 2023, trafen sich alle Beteiligten ein letztes Mal vorm Start. Die Verträge zwischen den fünf Modellschulen und den Lebenshilfen Soltau und Walsrode wurden nunmehr unterschrieben. Worum geht´s?  

Unsere Modellschulen ...
... haben sich bereit erklärt, die Schulassistent*innen als festen Bestandteil dauerhaft ins Schulteam zu integrieren. Gemeinschaftlich wird mit Beginn des Schuljahres 2023/24 geschaut, wo und in welchem Umfang Unterstützung gebraucht wird. Der Einsatz der Schulassistent*innen erfolgt damit flexibel und bedarfsgerecht. Der starre Rahmen der zunächst erforderlichen Diagnostik, Begutachtung und abschließend festen Zuordnung mit fix definiertem Stundenumfang am einzelnen Kind entfällt. Die Grundschulen Süd (Walsrode) und Buchholz, die Grund- und Oberschule Bispingen, die Oberschule Hodenhagen sowie die Hauptschule Munster freuen sich auf den Start nach den Sommerferien. Nach intensiver Auseinandersetzung mit Konzeption und Umsetzungsmöglichkeiten in jeder einzelnen Schule gilt es nun praktische Erfahrungen zu sammeln.

Unsere Projektträger …
… die Lebenshilfen Soltau und Walsrode können ihren Mitarbeiter*innen mit dem neuen Modell sichere Arbeitsverträge und feste Zuordnungen zur jeweiligen Schule bieten. Sicherheit und Verlässlichkeit schaffen klare Aufgaben für die Schulassistent*innen, die nun ankommen und bleiben dürfen.

Für alle heißt es: Miteinander neue Wege gehen
Inklusion wird immer wichtiger und engagierte Schulassistent*innen (Schulbegleitung) sind unverzichtbar, um in Unterricht und Schulalltag gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Sie sind es, die in der Schule unterstützen und begleiten, sodass gemeinsames Lernen gelingt. Wer allein nicht weiterkommt, dem wird geholfen - davon profitieren alle im Schulteam. Gegenseitige Unterstützung der Lernenden untereinander und Eigenständigkeit werden gefördert und eine Stigmatisierung durch die direkte Zuordnung der Unterstützungskraft entfällt. Jede*r braucht mal Hilfe und jede*r darf helfen - inklusive Kompetenzen werden im Gesamtsystem gefördert und entwickelt.

17.05.2023: Kodex für gute Ausbildung im Heidekreis

Kodex-PlaketteIm Zuge des „Masterplans Bildung“ haben Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, des Deutschen Gewerkschaftsbunds, der Volkshochschule Heidekreis, der Agentur für Arbeit Celle und des Landkreises einen „Kodex für gute Ausbildung“ erarbeitet. Die Inhalte wurden mit Auszubildenden der Berufsbildenden Schulen Soltau und Walsrode abgestimmt.

Im Mittelpunkt des Bestrebens für gute Ausbildung im Heidekreis steht der gegenseitige vertrauensvolle und respektvolle Umgang miteinander, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und sexueller Orientierung. Dazu gehört die Schaffung einer guten Ausbilder-Auszubildenden-Beziehung. Es ist selbstverständlich, sich an die rechtlichen Grundlagen (beispielweise Jugendarbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Berufsbildungsgesetz) zu halten und auf zeitgemäße Bedürfnisse der Auszubildenden ebenso wie auf ihre Anregungen einzugehen.

Die duale Ausbildung ist ein wesentlicher Baustein der Fachkräftesicherung. Der „Kodex für gute Ausbildung“ richtet sich an Ausbildungsbetriebe im Heidekreis mit dem Ziel, folgende Qualitätsmerkmale mit uns zu teilen und umzusetzen. Hier geht es zur Übersicht der Kodex-Betriebe.

Ausbildungsorganisation

  • Es wird eine klare Ausbildungsstruktur mit festen und transparenten Inhalten und Abläufen geschaffen.
  • Für jeden Auszubildenden wird ein betrieblicher Ausbildungsplan erstellt und umgesetzt. Dieser wird den Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung ausgehändigt.
  • Jede Auszubildende und jeder Auszubildende hat im Betrieb mindestens eine feste Ansprechperson, die hierfür ausreichend Zeit erhält.
  • Es wird eine individuell angemessene Prüfungsvorbereitung und -begleitung während der Arbeitszeit gewährleistet.
  • Auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Anzahl von Auszubildenden und den beschäftigten Fachkräften, entsprechend der Empfehlung des BIBB über die Eignung der Ausbildungsstätten, wird geachtet.
  • Die Auszubildenden führen keine ausbildungsfremden Tätigkeiten aus.
  • Auszubildenden werden kostenlos die erforderlichen Ausbildungsmittel zur Verfügung gestellt, insbesondere Fachliteratur, Werkzeuge, Werkstoffe, Arbeitskleidung etc.
  • Mit der Berufsschule der Auszubildenden ist partnerschaftlich zu kooperieren. Es wird frühzeitig und nicht nur im Konfliktfall die Beratungsmöglichkeiten der Kammern, der Berufsschulen, der Jugendberufsagentur an den BBS´en und der Arbeitsagentur genutzt.
  • Sofern die gesetzlichen Grundlagen erfüllt sind, werden die Auszubildende unterstützt, eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) zu wählen, sie werden auf  Kosten des Arbeitgebers dahin gehend geschult und für diese Arbeit freigestellt.

Ausbildungszeit

  • Das Arbeitszeitgesetz, das Jugendarbeitsschutzgesetz bzw. an tarifvertragliche Regelungen werden eingehalten. Sollte es in Ausnahmefällen vorkommen, dass Überstunden geleistet werden müssen, werden diese entweder vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen. Die Freizeit der Auszubildenden wird respektiert. Das gilt auch und besonders bezüglich ihrer mobilen Erreichbarkeit.

Feedback

  • Die Auszubildenden führen ihre Ausbildungsnachweise (Berichtshefte) während der Arbeitszeit.
  • Auf Grundlage des Berichtshefts werden - mindestens alle vier bis sechs Wochen - konstruktiv-wertschätzende Feedback-Gespräche mit den Auszubildenden geführt. Dafür wird sich ausreichend Zeit genommen. Zudem sind sind dabei die Bedeutung und der Wert einer vertrauensvollen Beziehung wichtig, zu der das gegenseitige Eingehen auf Anregungen gehört.
  • Auszubildenden werden für gute Arbeit / gute Ergebnisse gelobt.

Planungssicherheit
Auszubildende haben rechtzeitig, mindestens 3 Monate vor Ablauf des Ausbildungsvertrags, Planungssicherheit bezüglich ihrer Übernahme zu bekommen.

Interesse geweckt?
Die ersten zehn Ausbildungsbetriebe im Heidekreis unterstützen den Kodex für gute Ausbildung bereits und gehen damit die Selbstverpflichtung ein, nach den definierten Standards in ihrem Betrieb auszubilden.

Sie interessieren sich für den Kodex für gute Ausbildung? Dann sprechen Sie die Vertreterinnen und Vertreter des Beirates gerne an, denn der Beirat begleitet die Betriebe.

Vertreterinnen und Vertreter des Beirates
Institution Ansprechperson
Landkreis Heidekreis

Frau Tödtmann, E-Mail: m.toedtmann@heidekreis.de

Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg Frau von Wieding, E-Mail: heidrun.vonwieding@ihklw.de
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Herr Klatt, E-Mail: klatt@hwk-bls.de  
Deutscher Gewerkschaftsbund Frau Gerstel, E-Mail: rr.rg@gmx.de
Volkshochschule Heidekreis Frau Biermann, E-Mail: jbiermann@vhs-heidekreis.de  
Berufsbildende Schulen Soltau Frau Suhk, E-Mail: wiebke.suhk@bbssoltau.de   
Berufsbildende Schulen Walsrode Herr Dunecke, E-Mail: juergen.dunecke@bbs-walsrode.eu  
Agentur für Arbeit Celle Frau Paschen, E-Mail: melanie.paschen@arbeitsagentur.de
Jobcenter Heidekreis

Herr Roden, E-Mail: n.roden@heidekreis.de
Herr Becker, E-Mail: h.becker@heidekreis.de

Jugendberufsagentur Heidekreis Frau von Deylen, E-Mail: m.vondeylen@heidekreis.de 

Veranstaltungen der Bildungslandschaft

Informationen aus der Bildungsregion

Bildungskommune: Der Adler ist gestartet

Logo BildungskommuneSeit Dezember 2022 ist der Heidekreis eine sogenannte „Bildungskommune“ und erhält nun für insgesamt sechs Jahre Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Personal für das Projekt ADLER (Analog Digitale Lernwelt) ist nun komplett und bereits motiviert in die Arbeit eingestiegen.
Einen Schwerpunkt des Projekts, die Entwicklung eines kommunalen, digitalen Bildungsportals, verantwortet Frederike Kaiser (im Bild links unten). Wie kann Bildung im Heidekreis allen Interessierten besser zugänglich gemacht werden? Wie bekommen Personen für sie relevante Informationen? Dies sind unter anderem Fragen, die die Kindheitspädagogin im Rahmen des Projekts intensiv unter die Lupe nehmen wird.

Um den zweiten Schwerpunkt des Projekts, Bildung für nachhaltige Entwicklung, kümmeDie Projektbeteiligtenrn sich Frederike Kaiser und Diplom-Pädagogin Tina Rühlmann gemeinsam mit dem Realschullehrer und Bildungskoordinator Frank Seuberth (links oben im Bild) und dem Leiter der Stabsstelle Schulverwaltung, Bildung und ÖPNV, Jürgen Haarstick. Eine Bildungskonferenz im Oktober 2023 hat zu diesem vielschichtigen Thema viele Impulse geliefert und stieß auf reges Interesse im Heidekreis.

Weitere Netzwerktreffen und verschiedene Aktionen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit sind für das laufende Jahr in Planung.

Kontakt:
Frederike Kaiser
Tel.: 05191-970 835
E-Mail: f.kaiser@heidekreis.de

Tina Rühlmann
Tel.: 05191-970 727
E-Mail: t.ruehlmann@heidekreis.de

Logo Bundesministerium für Bildung und ForschungLogo der EU

 

Fachforum Elternarbeit


Wir sitzen alle im selben Boot: Rudern wir auch in die gleiche Richtung?

Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule stellt für viele Kinder und Eltern einen besonders wichtigen Übergang dar. Da es in Niedersachsen keine verbindliche Empfehlung für den Schulbesuch nach Klasse vier mehr gibt, sind Eltern mit ihren Kindern dran, die Entscheidung für die weiterführende Schule selbst zu treffen. Dabei unterstützen Lehrkräfte und Infoveranstaltungen an Schulen. Was hilft Eltern und Kindern bei der Schulwahl besonders? Welche Informationen brauchen sie und wann ist ein guter Zeitpunkt, Kinder und Eltern zu informieren?

Beim Fachforum Elternarbeit am Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule am 17. April 2023 im Hotel Park Soltau diskutierten Elternvertretungen, Lehrkräfte, Schulleitungen und sozialpädagogische Fachkräfte, welche Lösungen bereits gut funktionieren und was noch optimiert werden kann.

Teilnehmende verfolgen interessiert den Vortrag.Ellen Vieler, die am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik der Universität Würzburg lehrt, stellte dabei zunächst in ihrem Vortrag dar, dass der Übergang von der Grundschule für Eltern und Kinder eine Entwicklungsaufgabe ist, die sie bewältigen müssen und die viele als belastend empfinden. Besonders gut schafften dies Eltern, die gut informiert sind, sich gegenseitig austauschen und unterstützen, dies gelte auch vor allem für Familien mit Migrationshintergrund.

Supervisorin und Coach Eva Blum stellte im Anschluss die Arbeit der Elternstiftung Baden-Württemberg vor, die Elternvertretungen schult und Fortbildungen sowie Telefonsprechstunden anbietet. Sie beschrieb den Übergang als eine Fahrt mit dem Ruderboot: Wenn alle in die gleiche Richtung rudern, kommt das Boot ins Ziel, andernfalls dreht es sich im Kreis.

In zwei Workshops wurden die fast 40 Teilnehmenden dann selbst aktiv. Im Workshop mit Ellen Vieler ging es darum, wie und vor allem wann die Vielfalt des Bildungssystems am besten kommuniziert werden sollte. Aktuell wird dies in den meisten Grundschulen in Klasse drei und vier gemacht. Ein früherer Zeitpunkt, um über die verschiedenen Optionen zu informieren, schien den meisten Workshop-Teilnehmer*innen wünschenswert. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass viel zu häufig Kinder auf das Gymnasium geschickt werden, denen es an einer anderen Schule besser ginge. Und dies auch, weil vielen Eltern nicht klar sei, dass ein Abitur auch über den Besuch einer anderen Schule als dem Gymnasium möglich ist. „Viele Wege führen zum Abitur und noch viel mehr Wege zum beruflichen Glück, dass in ganz unterschiedlichen Bedürfnissen liegen kann. Kinder und Jugendliche sollten gern zur Schule gehen, um später auch für sich gut über weitere Wege entscheiden zu können“, sagte Kreisrätin Cornelia Reithmeier, die auch aus eigener Erfahrung als Mutter und ehemalige Schülerin für Vertrauen in die durchlässigen und vielfältigen Bildungsmöglichkeiten warb.

Eva Blum sammelte in ihrem Workshop „gute Gründe“, warum Eltern nicht erreichbar sind und Ideen, wie Kontakt doch gelingen kann. Die Teilnehmenden wünschten sich Maßnahmen zur Stärkung der Elternvertretungen und anschauliches Informationsmaterial. Frühzeitige Kommunikation auf allen Kanälen sowie die Ausbildung von Elternmentor*innen waren weitere Punkte auf dem imaginären „Wunschzettel“.

Der Heidekreis wird die Ergebnisse des Fachforums jetzt auswerten und als ersten Schritt die eigenen Informationen überarbeiten.

Präsentationen zum Download:

Lernorte ... entdecken, staunen, begreifen, lernen ...


Entdecken Sie die Lernorte im Heidekreis.Die Broschüre "Lernorte im Heidekreis" gibt Einblicke in die Vielfalt der zahlreichen Orte und Einrichtungen, die das lebenslange Entdecken, Staunen, Begreifen und Lernen ermöglichen. Es werden die Lernorte

  • Kunst und Kultur,
  • Natur und Umwelt und
  • Wissenschaft und Technik

angesprochen. Schauen Sie gerne hinein und lassen Sie sich inspirieren. Die Broschüre steht hier als PDF-Dokument zur Verfügung.
 

Leitbild der Bildungslandschaft // Masterplan Bildung // Bildungsberichte


Seit der ersten Bildungskonferenz im Oktober 2007 verfolgt der Heidekreis das Ziel eines abgestimmten Handelns aller Akteure innerhalb der Bildungslandschaft. Ein weiterer wichtiger Impuls war die Gründung des Vereins zur Verbesserung der Bildungschancen im Heidekreis e. V. mit dem Landrat als Vorsitzenden.

Bild zur GremienstrukturMit dem Beschluss des Leitbildes der Bildungslandschaft (PDF) im Kreistag und der Konstituierung der Strategiegruppe Bildung wurden wesentliche Meilensteine zur strukturellen Entwicklung der Bildungslandschaft erreicht. Die Entwicklung bis 2015 wurde in der Broschüre "Der Weg zur Bildungslandschaft Heidekreis" (PDF) festgehalten.
Das Leitbild haben die Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Schulen unterschrieben.

Eine inhaltliche Ausgestaltung findet im Rahmen des Prozesses Masterplan Bildung statt.

Der Masterplan Bildung ist ein Gesamtansatz zur Verbesserung der Bildungssituation im Heidekreis. Er unterteilt sich in "strategische Maßnahmen" und "operative Maßnahmen". Strategische Maßnahmen vertiefen einen bestehenden oder etablieren einen neuen Ansatz und sind im Regelfall mit der Bereitstellung von Ressourcen verbunden. Operative Maßnahmen können in der täglichen Arbeit (der Kreisverwaltung) umgesetzt werden.
2013 hat die Strategiegruppe Bildung als Steuerungsgremium für die Bildungslandschaft Heidekreis erstmals neun strategischen Maßnahmen aus den Bereichen frühkindliche Bildung, schulische Bildung und Übergang Schule-Arbeitswelt aufgestellt. Der Masterplan Bildung wurde 2013 vom Kreistag verabschiedet und bei der Bildungskonferenz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Fortschreibung des Masterplans Bildung 2017/2018 war die erste Agenda der Strategiegruppe Bildung nach ihrer erneuten Konstituierung nach den Kommunalwahlen. Die Fortschreibung erfolgte unter den Überschriften "Strukturen verstetigen" und "Das Bild vervollständigen". Die fundierte Datengrundlage zur Fortschreibung wurde durch das Bildungsmonitoring über ein neues Produkt - den Bildungsbericht kompakt - 2017 bereitgestellt. Hierbei werden wichtige Indikatoren komprimiert auf jeweils einer Seite dargestellt.
Der Masterplan Bildung 2.0, dessen Kern zehn neue oder neu ausgerichtete strategische Maßnahmen sind, wurde schließlich im Dezember 2018 vom Kreistag verabschiedet. Begleitet wurde der Entwicklungsprozess durch Prof. Dr. Herbert Asselmeyer von der Universität Hildesheim. Neben der Strategiegruppe Bildung haben in Fachforen Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen für Bildung verantwortlichen Institutionen an der Entwicklung der strategischen Maßnahmen mitgewirkt.

Das Bildungsmonitoring sowie die Prozessentwicklung und -begleitung erfolgen über die Stabsstelle Schulverwaltung und Bildung, ÖPNV. Die Stabsstelle führt die Aufgaben des Bildungsmonitorings und -managements aus dem Bildungsbüro Heidekreis fort, das von 2008 bis 2014 durch Förderprojekte getragen wurde. Den aktuellen Bildungsbericht können Sie nachfolgend lesen:

Informationen zur trägerneutralen Bildungsberatung finden Sie hier.

Zentrale „Treffpunkte“ für die gesamte Bildungslandschaft Heidekreis sind die Bildungskonferenz und der Tag der Bildung und Kultur, die im jährlichen Wechsel stattfinden. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Bildungskonferenz.

Bildungsfonds


Zur Förderung der Zusammenarbeit der Schulen in der übergreifenden Fortbildung der dort tätigen Personen wurde 2012 der Bildungsfond Heidekreis gegründet. Finanziert werden aus dem Bildungsfond schulübergreifende Projekte innerhalb der Bildungslandschaft.

Nähere Informationen können Sie der Broschüre "Der Bildungsfonds Heidekreis" (PDF-Dokument) entnehmen.

Ein Antragsformlar zur Förderung (PDF) steht hier zum Herunterladen für Sie bereit.

Schulleiterklausurtagungen


Schulleiterklausurtagungen der Bildungslandschaft Heidekreis finden seit dem Jahr 2014 alljährlich statt. Hier bietet sich sämtlichen Schulleitungen der Schulen im Heidekreis die Möglichkeit, zwei Tage lang intensiv mit Kolleginnen und Kollegen Bilanz zu ziehen und Maßnahmen sowie Visionen für die schulische Zukunft zu entwickeln. In intensiver Arbeitsatmosphäre werden umfassende Inhalte erörtert und entwickelt. So etwa die Themenbereiche „Übergänge“, „Inklusion“ und „Ganztägig lernen“. Neben Impulsvorträgen namhafter Referenten wie etwa des Filmemachers und Journalisten Reinhard Kahl sowie von Expertinnen und Experten aus der Niedersächsischen Landesschulbehörde und aus der Praxis findet sich Zeit für den Austausch. Dieser findet sowohl in schulformspezifischen als auch in regionalen Arbeitsgruppen statt und ermöglicht somit das Entwickeln maßgeschneiderter Konzepte sowie das Formulieren erster Maßnahmen. Um die Nachhaltigkeit dieser ergiebigen Arbeitstreffen zu gewährleisten, werden alle Inhalte im Rahmen zukünftiger Schulleiterklausurtagungen erneut aufgegriffen und in Form von Veranstaltungen des Bildungsfonds Heidekreis flächendeckend verankert. Der Erfolg gibt den Treffen recht: Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Bildungslandschaft kommen hier alljährlich zusammen.


"Heidekreis-Erklärung" für gelingende schulische Übergänge

Schulleitungen haben sich der Erklärung angeschlossenIm Februar 2018 haben im Rahmen der Fortschreibung des Masterplans Bildung für den Heidekreis über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen, des Kreisschülerrats, des Kreiselternrats, der Niedersächsischen Landesschulbehörde, der Kreisverwaltung sowie der Städte und Gemeinden am "Fachforum schulische Bildung" teilgenommen und Gelingensfaktoren für schulische Übergänge gesammelt. Die Ergebnisse dieses Fachforums wurden aufbereitet und in der Strategiegruppe Bildung als Steuerungsgremium der Bildungslandschaft Heidekreis erörtert. Viele gute Maßnahmen zur Gestaltung der Übergänge bestehen bereits an den Schulen. Mit der "Heidekreis-Erklärung" konnte der Status quo gemeinsam erarbeitet und festgehalten werden. Die "Heidekreis-Erklärung" wurde im Rahmen der Schulleiterklausurtagung, die vom 4. bis 5. März 2019 in Schneverdingen stattfand, von den Schulleitungen unterzeichnet.
Etwa 80 % der Schulen im Heidekreis haben sich bereits angeschlossen.

Die Heidekreis-Erklärung (PDF) steht hier zur Einsicht bereit.

PERLE - Haltung und inneren Kompass entwickeln

Was ist PERLE?

Das PERLE-Projekt

Das PERLE-Projekt zum Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule wird seit 2015 in Walsrode und in der Vogelparkregion durchgeführt. Das PERLE-Netzwerk realisiert nachhaltig und gelingend den Übergang jedes Kindes.

Weitere Informationen dazu können Sie der Broschüre (PDF) entnehmen.

„PERLE to go im Heidekreis“: Der Podcast des PERLE-Netzwerks

Interessantes einfach mit dem Hören aufnehmen.
Das Netzwerk PERLE in Walsrode und der Vogelparkregion hat 2020 einem eigenen Podcast „PERLE to go im Heidekreis“ herausgebracht. Alexandra von Plüskow-Kaminski, ehemalige Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis, ist im Dialog mit Dr. Christoph Kolbe, psychologischer Psychotherapeut und Existenzanalytiker aus Hannover, zu den Themen des Personalen Leaderships. Die sieben Folgen verbleiben dauerhaft auf dieser Seite, sodass sie gerne immer wieder gehört werden können. Folgende Themen werden beleuchtet:

1. Motivation: Werte und Bedürfnisse
Wie das „Wollen“ entsteht und wie wir Kindern Momente ermöglichen können, in denen sie berührt sind, damit sie ihr Tun als sinnvoll erleben.

Barrierefreiheit: Eine Textversion (PDF) über das Interview steht hier zur Einsicht bereit.
 

2. Personalität
Was heißt es „Person zu sein.“ Was hat der Begriff „Freiheit“ damit zu tun und wie gehe ich als pädagogische Fachkraft oder Lehrkraft damit um?

Barrierefreiheit: Eine Textversion (PDF) über die zweite Folge können Sie hier aufrufen.
 

3. Haltung
Wie kann ich eine Haltung der Offenheit erreichen? Wie gestalten wir damit Begegnungen mit Kindern, mit Eltern und auch mit Kolleginnen und Kollegen?

Barrierefreiheit: Eine Textversion über das Interview zum Thema "Haltung" (PDF) steht hier zum Herunterladen zur Verfügung.
 

4. Persönlichkeit und Daseinsthemen
Vier Persönlichkeitstypen, die in der Existenzanalyse erkannt werden. Was machen diese Persönlichkeiten aus und was ist ihnen bedeutsam? Wie frage ich diese im pädagogischen Alltag an und nicht ab?

Barrierefreiheit: Eine Textversion über das vierte Interview steht hier als PDF-Dokument zum Lesen bereit.
 

5. Coping-Reaktionen
Anhand einer Beispiel-Situation tauchen Dr. Christoph Kolbe und Alexandra von Plüskow-Kaminski ein in Facetten von Coping-Reaktionen. Was steckt hinter diesem Begriff und wie gehe ich damit um, wenn ich Coping-Reaktionen im pädagogischen Alltag bei Kindern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen und auch bei mir erkenne?

Barrierefreiheit: Die Textversion (PDF) zu diesem Interview steht hier zur Einsicht bereit.
 

6. Personale Gesprächsführung
Gespräche personal gestalten ... welche Regeln gibt es hierfür? Wie gehe ich mit Konflikten um und stelle „echte Fragen“? Abschließend nennt Dr. Christoph Kolbe seine „Goldenen Regeln“ für eine gelingende personale Gesprächsführung.

Barrierefreiheit: Das Interview in einer Textversion (PDF) kann hier gelesen werden.
 

7. Personales Feedback
Rückmeldungen sind im pädagogischen Alltag an vielen Stellen gewünscht: für Kinder, für Eltern, aber auch für Kolleginnen und Kollegen. Es werden die Gelingensfaktoren für personales Feedback beleuchtet. Was sollte ich beim Geben und Nehmen von Feedback beachten? Und - welche Rolle spielt dabei Wertschätzung?

Barrierefreiheit: Eine Textversion (PDF) über das Interview kann hier aufgerufen werden.

Deutscher Kita-Preis 2020: PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion hat Vorbildcharakter


„Eine Perle für den Heidekreis“ - Perle Netzwerk hat Vorbildcharakter

Die Anwesenden freuen sich über das Erreichte. Die Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises 2020 fand als Online-Veranstaltung statt. Ursprünglich geplant war sie als festliche Veranstaltung in Berlin. Da diese coronabedingt ausfallen musste, kamen Landrat Manfred Ostermann, Helma Spöring, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, Mitglieder des Netzwerks PERLE und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Politik, der Stadt Walsrode und dem Heidekreis sowie der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Stadthalle in Walsrode zusammen, um gemeinsam die Preisverleihung zu verfolgen. Die Preise für die Bündnisse gingen in andere Kommunen - doch der „PERLE-Weg“ geht weiter.

Wolfgang Puschmann, Initiator des PERLE-Netzwerks und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Walsrode, begrüßte die rund 20 Anwesenden und stellte das Netzwerk PERLE vor. Gemeinsam arbeitet dieses seit rund fünf Jahren am gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule. Pädagogische Fachkräfte und Grundschullehrkräfte nehmen zunächst ein Jahr lang an der Langzeitfortbildung PERLE (Personales Leadership nach Dr. Christoph Kolbe) teil, um dann gemeinsam am Anliegen des pädagogischen Alltags in den EinUrkunde - Deutscher Kita-Preisrichtungen in einem wachsenden Netzwerk zu arbeiten. Entwickelt hat sich eine Kommunikation und Haltung auf Augenhöhe. Und PERLE kann noch mehr: Seit kurzer Zeit nimmt die Felix-Nussbaum-Schule, Oberschule in Walsrode, am Netzwerk teil, um gemeinsam den weiteren Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule gelingend zu gestalten. Landrat Manfred Ostermann verwies darauf, dass das Thema „Übergänge“ ein nachhaltiges in der Bildungslandschaft Heidekreis ist. Bereits im Jahr 2011 gab es eine Bildungskonferenz hierzu, im Masterplan Bildung ist es sogar verankert. Gudrun Pieper, MdL, freute sich sehr über das durch PERLE bereits Erreichte, zumal die frühkindliche Bildung einen hohen Stellenwert hat. Auch die Europaabgeordnete Lena Düpont und der Bundestagsabgeordnete für den Heidekreis Lars Klingbeil ließen es sich nicht nehmen, Videobotschaften nach Walsrode zu senden. Gemeinsam stellten sie fest: „Allein, dass Sie unter die zehn Finalisten deutschlandweit gekommen sind, ist eine hervorragende Würdigung Ihrer bisherigen Leistung.“ Die Bildungskoordinatorin der Bildungslandschaft Heidekreis Alexandra von Plüskow-Kaminski, die das Netzwerk PERLE gemeinsam mit Wolfgang Puschmann koordiniert, würdigte dessen Leistung als Initiator des Netzwerks mit einem großen „Dankeschön!“. Für sie und die Mitglieder des Netzwerks, das durch die Steuergruppe PERLE mit sechs Personen vertreten war, ist PERLE sein Geschenk an die Region.

Durch die Preisverleihung führte der Moderator Sven Lorig. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und die Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Elke Büdenbender betonten, wie wichtig Qualität in den Kitas vor Ort gerade jetzt in Zeiten von Corona ist. Sie lobten die Heldinnen und Helden, die Tag für Tag in den Kommunen für ein hervorragendes Miteinander und Qualität in der Bildung sorgen. Die Preise für die Bündnisse gingen in andere Kommunen. Für das Netzwerk PERLE ist das jedoch kein Grund, aufzuhören. Wolfgang Puschmann betonte stellvertretend für das Netzwerk, dass alle Akteure vor Ort „stolz sind, so weit gekommen zu sein.“ Und - in Einem ist er sich sicher: „Unser Weg geht weiter!“ In diesem Jahr gingen die ersten Preise nach Aurich an die PINGUIN Kindertagesstätte und nach Gereuth an das Bündnis „Aus der Gereuth für die Gereuth“.

Die Presseinformation vom Nds. Kultusministerium (PDF) dazu können Sie hier lesen.

PERLE-Netzwerk in Walsrode und der Vogelparkregion auf YouTube unterwegs

Vor Ort im Heidekreis ist ein Film im Rahmen des Deutschen Kita-Preises 2020 entstanden. Über YouTube ist er aufrufbar. Seien Sie gespannt und erfahren Sie mehr.

Mehr über den Deutschen Kita-Preis erfahren Sie hier.

Ein Schwerpunktthema des PERLE-Netzwerks: „Bei uns ist das Lesen ganz hoch im Kurs!“


Eines der Schwerpunktthemen des PERLE-Netzwerks in Walsrode beim Übergang von der Kita in die Grundschule ist die Sprachförderung aller Kinder. Dabei spielt das Lesen und Vorlesen in den Einrichtungen eine große Rolle. Die ehemalige Bildungskoordinatorin Alexandra von Plüskow-Kaminski hat sich mit den beiden Teilnehmerinnen des PERLE-Netzwerks Tanja Allermann und Mascha Buchholz über das Lesen und Vorlesen mit Kindern unterhalten.

Gerade mit Blick auf die Schulfähigkeit ist das Lesen und Vorlesen mit Kindern in aller Munde. Weshalb sollten das Lesen und das Vorlesen in der Kita einen hohen Stellenwert einnehmen?

Eintauchen in eine andere Welt ...Tanja Allermann: Zum einen macht das Vorlesen sehr viel Spaß - und zum anderen ist es ein gutes Medium, um die Sprachförderung, die Sprachbildung zu praktizieren. Ganz nebenbei werden so Wortschatz und Grammatik aufgebaut. Ich finde, Bücher sind gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung ein wichtiges Medium.

Mascha Buchholz: Lesen und Vorlesen haben auch noch weitere Wirkungen. Die gemütliche Atmosphäre ermutigt Kinder, zur Ruhe zu kommen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Für Vorschulkinder ist das besonders bedeutsam, denn das wirkt sich auch auf die Konzentration und Merkfähigkeit aus.
Alle Kinder erhalten hier den Zugang zur Wissenserweiterung wie etwa zu gendersensiblen oder kultursensiblen Themen oder auch zu konfliktträchtigen Themen wie Tod oder Trennung.

Wie kann ich mir das Vorlesen in der Kita vorstellen? Was machen Sie dort?

Mascha Buchholz: Oft lese ich in der Kleingruppe vor, aber auch in der gesamten Gruppe. In manchen Fällen entstehen auch 1:1-Situationen. Das mache ich beispielsweise, wenn ich einen Konflikt bei einem Kind wahrnehme. Zu dem Thema lese ich dann ein Buch mit ihm - öffne die Thematik aber nicht für die anderen Kinder. So kommen wir gut ins Gespräch. Besonders wichtig ist die Wohlfühlatmosphäre. In unserer Kita gibt es einen „Raum des Wortes.“ Hier finden die Kinder, aber auch die Erwachsenen Bücher und gemütliche Sitzgelegenheiten, um diese zu lesen.

Tanja Allermann: Bei uns ist das Lesen ist wirklich hoch im Kurs - egal, ob in der gesamten Gruppe, einer Kleingruppe oder auch 1:1. Dies kann zum Beispiel in einer Trostsituation sehr hilfreich sein. Toll sind auch die Bilderbuchkinos. Da werden die Bilder mit einem Beamer an die Wand projiziert und die Geschichte vorgelesen.
In unserer Kita haben wir eine eigene Kita-Bücherei. Hier können sich die Gruppen Bücher ausleihen, aber auch die Kinder und die Eltern. Während der Pandemie haben wir eine Aktion gestartet: „Bücherausleihe über den Gartenzaun.“ Da haben wir die Bücher zu den Kindern gebracht.
Das Medium Buch hat bei uns ganz große Präsenz.

Mascha Buchholz: Das ist bei uns auch so. Ich setze beim Vorlesen gern verschiedene Methoden ein. Das können auch Handpuppen sein, die vorlesen, oder Bilderbuchtheater, so genannte Kamishibais. Wichtig für mich ist der Dialog beim Vorlesen. Ich gehe mit den Kindern in den Dialog über Bilder und die Geschichte.
Bei uns kommt noch dazu, dass wir auch gern mehrsprachige Bilderbücher anbieten. Wir lesen das Buch erst einmal auf Deutsch, im Anschluss in einer anderen Sprache. Wir haben viele Kinder, die mehrsprachig aufwachsen in unserer Kita. Deshalb muss es sich beim Vorlesen nicht immer nur um deutschsprachige Bücher handeln. Auch daheim können mehrsprachige Bücher - auch in den Muttersprachen der Kinder - gelesen werden.

Was sollten Eltern beachten, wenn sie gemeinsam mit ihren Kindern lesen möchten?

Tanja Allermann: Mein Ratschlag ist: So früh wie möglich mit dem Vorlesen beginnen! Das Medium Buch ist ein ganz besonders wichtiges Medium. In der Familie ist das Vorlesen in gemütlicher Atmosphäre ein schönes Ritual. Häufig verbunden mit dem Zubettbringen am Abend.
Eltern sollten die Bücher dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechend auswählen. Je jünger das Kind, desto weniger Text, aber dafür umso mehr Bilder. Dabei kann man durchaus auf die Interessen der Kinder blicken oder auf aktuelle Geschehen.

Mascha Buchholz: Neben allgemeinen Tipps wie in das Gespräch gehen über Bilder und Handlung, Blickkontakt zum Kind halten, Pausen machen und eine Wohlfühlatmosphäre beim Vorlesen schaffen ist mein Universaltipp: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Die Hauptsache ist das gemeinsame Lesen. Also, einfach machen!

Welchen Tipp haben Sie abschließend noch für Eltern und alle anderen, die mit Kindern gemeinsam lesen?

Mascha Buchholz: Mein ultimativer Tipp ist der Rollenwechsel. Wenn wir Bücher öfter gelesen haben, lasse ich mir diese von den Kindern erzählen. Dabei blättern diese die Bücher durch und erzählen mir, was passiert. Sie stellen mir Fragen, die ich dann beantworte.

Tanja Allermann: Ich tauche gern in die Rollen ein, wenn ich vorlese. Arbeite mit meiner Stimme, aber auch mit meiner Gestik und Mimik. Auch lasse ich den Kindern Raum beim Vorlesen und lasse sie selbst in den Büchern blättern. Wichtig für mich ist, dass beim Vorlesen im Kopf Bilder entstehen - also innere Bilder.


Buchtipps von Tanja Allermann:

  • Britta Sabbag. Igor Lange. Der kleine Waschbär Waschmichnicht. arsEdition.
  • Ingo Siegner. Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule (Die Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss, Band 1). cbj.
  • Ken Kimura. Yasunari Murukami. 999 Froschgeschwister ziehen um. NordSüd Verlag.

Einfach mal ein Buch lesen!Tanja Allermann arbeitet seit 27 Jahren in der Kindertagesstätte Therese von Plato in Walsrode (Trägerschaft des Paritätischen Vereins Heidekreis e. V.). Sie ist als Erzieherin am Vormittag in einer Ganztagesgruppe tätig und seit 2013 ausgebildet als Fachkraft für Sprachkompetenzförderung und Sprachentwicklung.


Buchtipps von Mascha Buchholz:

  • Scott Stuart. Mein Schatten ist pink! Coppenrath.
  • Suzanne Lang. Jim ist mies drauf. Loewe Verlag.
  • Tom Fletcher. Kleines Monster, komm da raus! cbj.

Mascha Buchholz arbeitet seit 2015 als Erzieherin. Derzeit ist sie in der Kita Vorbrück mit den Schwerpunkten alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Sprachförderung und als Multiplikatorin im Rahmen des Bundesprogramms „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ tätig.

Newsletter - Schulische Bildung in der Bildungslandschaft

Newsletter Nr. 1 - 2024/01

Eine bunte Palette von Themen wie beispielsweise "Eine Abstimmung ist nicht gleich politische Bildung" oder "Wohin nach der Grundschule" stehen im Bildungsnewsletter zum Lesen bereit. Freuen Sie sich zudem auf Hinweise zur Veranstaltung "Buntes Fest der Bildung und Kultur" in Soltau und Einladungen zu zwei Netzwerktreffen zum Thema "Der Heidekreis will Nachhaltigkeit lernen". Der Bildungsnewsletter (PDF) kann hier aufgerufen werden.

Newsletter Nr. 5 - 2023/04

Wie steht es um die Ganztagsbetreuung im Heidekreis? Wo finden Familien mit Migrationshintergrund Sprachmittler*innen? Und wo sind eigentlich Orte der Demokratiebildung? Diese und weitere Fragen werden ausführlich im Bildungsnewsletter beantwortet. Den Bildungsnewsletter (PDF) können Sie hier aufrufen.

Sonder-Newsletter zur Bildungskonferenz Nr. 4 - 2023/04

"Bildung von morgen beginnt heute - Bildung für nachhaltige Entwicklung, aber wie?" war das Thema der diesjährigen Bildungskonferenz. Welche Ergebnisse, Impulse und Ideen aus der Veranstaltung hervorgegangen sind, können Sie gerne im Sonder-Newsletter zur 9. Bildungskonferenz abrufen.

Newsletter Nr. 3 - 2023/03

Der Masterplan Bildung 3.0 ist auf der Zielgraden und die Demokratiebildung sowie der Klimaschutz sind ebenso Themen dieser Ausgabe. Zudem gibt es Informationen zur 9. Bildungskonferenz, aber auch zur Busschule und einigem mehr. Der Bildungsnewsletter (PDF) steht hier für Sie zum Lesen bereit.

Newsletter Nr. 2 - 2023/02

Inklusion, Digitalisierung, die Schule von morgen und - natürlich - Bildung sind Themen dieses Newsletters. Im Oktober 2023 findet die 9. Bildungskonferenz statt und vielleicht erarbeiten Sie mit an einer Mobilitäts-Strategie für den Heidekreis, widmen sich dem wichtigen Thema Demokratiebildung oder Sie befassen sich mit Streuobstpädagogik, einer klimafreundlichen Grundschule oder dem Thema Gender und Diversität - es gibt so viel zu tun! Laden Sie sich hier gerne den Bildungsnewsletter (PDF) herunter.

Newsletter Nr. 1 - 2023/01

Der Frühling steht in den Startlöchern, wir auch: Der Heidekreis hat viel vor in diesem Jahr! Im April findet ein Fachforum zum Thema Elternarbeit am Übergang zwischen der Grundschule und der weiterführenden Schule statt. Das ist für viele einer der wichtigsten Übergänge im Bildungssystem. Im Oktober wird bei der Bildungskonferenz wieder in den Dialog gegangen. Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen im Bildungsnewsletter (PDF).

Newsletter Nr. 4 - 2022/04

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und kurz vorher gibt es noch den vierten Newsletter der Bildungsregion Heidekreis. Zu den Themen dieser Ausgabe gehören "Kein Bock auf Schule?", "Schnelle Übersetzungshilfe bei Elterngesprächen in Kita und Schule", "Jugend stärken - jetzt auch für junge Erwachsene" und einiges mehr. Der Bildungsnewsletter (PDF) steht hier zum Herunterladen bereit.

Newsletter Nr. 3 - 2022/03

Informationen zur Schulleiterklausturtagung, zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten durch den Bildungsfonds Heidekreis und zur Auszeichnung des Heidekreises durch die Transferagentur Niedersachsen finden Sie unter anderem in diesem Newsletter. Der Bildungsnewsletter (PDF) kann hier aufgerufen und gerne gelesen werden. 

Newsletter Nr. 2 - 2022/02

Auch der zweite Newletter in 2022 bringt wieder interessante Themen mit sich. Viel Raum nehmen diesmal die Auswirkungen des Ukraines-Krieges ein. Zudem gibt es Neues aus der Bildungsregion und dem PERLE-Netzwerk ... sowie noch einiges mehr. Der Newsletter (PDF) steht hier zum Herunterladen bereit.
 

Newsletter Nr. 1 - 2022/01


Der erste Newsletter 2022 steht hier als PDF-Dokument dauerhaft zur Einsicht bereit. Er beinhaltet kurze Berichte aus den verschiedenen Aktivitäten, die mit der Unterstützung des Bildungsfonds Heidekreis in unseren Schulen durchgeführt werden konnten. Zudem gibt es einen Magazin-Beitrag, der sich mit dem Fachverfahren Übergang Schule-Beruf auseinandersetzt und noch einiges mehr.

Newsletter Nr. 1 - 2021/04- Hier finden Sie auch den Podcast von Remmer Kruse


Der erste Newsletter aus der Bildungsregion Heidekreis ist am 2. November 2021 erschienen. Dieser steht hier als PDF-Dokument für Sie dauerhaft zum Lesen bereit. Der nachfolgende Podcast steht im Zusammenhang mit dem Beitrag "Digitale MuST-Perlen" auf der Seite 8 des Newsletters. Auch dieser wird an dieser Stelle fortwährend angeboten.

Sprachbildung durch musikalische Werkzeuge - MuST im Heidekreis

Ein Gespräch mit dem Trainer Remmer Kruse, Trainer im Projekt MuST, und Alexandra von Plüskow-Kaminski, Bildungskoordinatorin der Bildungsregion Heidekreis. Hören Sie sich den Podcast gerne an.

Barrierefreiheit: Eine Textversion (PDF) über das Interview steht hier zur Einsicht bereit.