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Unterstützungsangebote für Ausbildungsbetriebe

Instrumente zur betrieblichen Ausbildungsvorbereitung

Wenn kein direkter Einstieg in ein Ausbildungsverhältnis möglich ist, eignet sich die betriebliche Ausbildungsvorbereitung (bBAV), um Jugendliche beim Übergang in Ausbildung zu unterstützen. Die bBAV bietet Vorteile für die Betriebe und die Jugendlichen: Jugendliche können ihren Berufswunsch in der Praxis überprüfen und erhöhen ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz. Unternehmen können die Eignung des Jugendlichen prüfen, um ihren Ausbildungsplatz passgenau zu besetzen.
 



Einstiegsqualifizierung (EQ) - Bundesagentur für Arbeit

Auch eine Qualifizierungsmaßnahme vor der Ausbildung ist möglich: Betriebe können junge Menschen im Rahmen einer EQ an eine Ausbildung in ihrem Betrieb heranführen. Falls ein Betrieb noch nicht oder längere Zeit nicht mehr ausgebildet hat, ermöglicht ihm die EQ einen (Wieder-) Einstieg in die betriebliche Ausbildung.
Eine Einstiegsqualifizierung ist ein betriebliches Praktikum von mindestens 6 bis max. 12 Monaten, das bereits Elemente eines Ausbildungsberufes vermittelt. Die Agentur für Arbeit leistet dem Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung und übernimmt die pauschalierten Sozialversicherungsbeiträge. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.
 



Ausbildungsbausteine - Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Ausbildungsbausteine sollen Altbewerberinnen und Altbewerbern einen Übergang in die reguläre duale Ausbildung ermöglichen und gleichzeitig eine zeitliche Anrechnung bereits erworbener Qualifikationen oder die Zulassung zur Externenprüfung vor der Kammer eröffnen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat für 14 Ausbildungsberufe Ausbildungsbausteine entwickelt (PDF).


Qualifizierungsbausteine

Damit die Ausbildungsvorbereitung der gezielten Vermittlung von Qualifikationen dient, die in der nachfolgenden Berufsausbildung verwertbar sind, wurden thematisch und zeitlich eingrenzbare Qualifizierungssequenzen einwickelt, die nach Bedarf auch kombinierbar sind. Qualifizierungsbausteine leiten sich inhaltlich aus den Ausbildungsplänen ab, sind abprüfbar und werden bescheinigt. Sie sind durch die Kammern zertifiziert, haben einen Leistungsumfang von 140 - 420 Zeitstunden und werden durch eine Leistungsfeststellung abgeschlossen.