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Wilseder Berg

Kindertageseinrichtungen

Schwerpunkt "Übergänge" im Rahmen der Allgemeinen Fachberatung für Kindertageseinrichtungen


Da Übergangsbewältigung für Kinder einen modellhaften Charakter hat, ist es wichtig, diesen bewusst zu gestalten. Eine positive Gestaltung von Übergängen für alle beteiligten Akteure wie Kinder, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte ist wesentliche Grundlage. Der Masterplan Bildung 2013 beschreibt dazu bedeutsame Ziele.

Jeder Mensch durchlebt im Laufe seines Lebens zahlreiche biografische Übergänge, stete Veränderung auf gesellschaftlicher sowie individueller Ebene gehört zur Normalität. Übergänge sind lebensgeschichtliche Erfahrungen und betreffen folglich jeden Menschen. Im Laufe seines Lebens wird jeder Mensch wiederkehrend mit Übergängen konfrontiert. Erste Übergänge erfolgen im frühen Kindesalter. Von der Familie in die Tagespflege, von der Familie in die Krippe, von der Kindertagespflege in die Krippe oder in den Kindergarten, von der Krippe in den Kindergarten, vom Kindergarten in die Grundschule und so weiter.

Durch diese Übergangsereignisse werden die Beteiligten aufgefordert, mit bedeutsamen Veränderungen umzugehen. Damit diese Übergänge gelingen und Kinder aus diesen sensiblen Lebenslagen für die Herausforderungen des Lebens gestärkt hervorgehen, ist die positive Gestaltung von Übergängen für alle beteiligten Akteure wie Kinder, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte wichtig und entscheidend. Eine erfolgreiche Bewältigung stärkt die Kompetenzen der Beteiligten, Vorteile für die Bewältigung nachfolgender Übergänge werden erwartet, denn erlebte Erfahrungen, gerade in der frühen Kindheit, sind auf weitere Veränderungen im Leben übertragbar.

Der Masterplan Bildung 2013 beschreibt folgende Ziele für das Thema Übergänge:

  • Anschlussfähigkeit von Bildungs- und Betreuungsangeboten verbessern.
  • Förderung einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschule
  • Verbindliche Implementierung von Mindeststandards für Übergänge in Krippe/Tagespflege – Kindergarten – Grundschule
  • Beratung bei Entwicklung und Fortschreibung von Aufnahmeverfahren bei  Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung einheitlicher Fragestellungen
  • Frühzeitige Anbindung der „Hauskinder“ an Bildungsangebote.

Die Gestaltung und Bewältigung von gelingenden Übergängen findet im Landkreis Heidekreis vielfältig statt. Diverse Übergänge von der Familie in die einzelnen Bildungseinrichtungen sowie von der abgebenden in die aufnehmende Bildungseinrichtung sind verschieden. Die Umsetzungsqualität der Gestaltung gelingender Übergänge steigt durch das Sichtbarwerden einer wertschätzenden, dialogischen, beteiligenden Haltung auf Augenhöhe aller Kooperationspartner der beteiligten Bildungseinrichtungen. Informationen zum Konzept zur Stärkung und Förderung der Gestaltung gelingender Übergänge können Sie hier aufrufen.

Informationen und Beispiele für die Gestaltung zum gelingenden des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule finden Sie im Handlungsleitfaden für den Heidekreis aus dem Projekt Brückenjahr "Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule“. Die Anlagen A bis C zum Handlungsleitfaden sind nachfolgend bereitgestellt.

Ansprechperson:
Gabriela Bunk-Klempel
Dipl. Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin, Erzieherin
Telefon: 05162-970-294
E-Mail: g.bunk-klempel@heidekreis.de