Kindertagesstätten

Allgemeine Information

Kinder beim Backen
In Kindertagesstätten fördert der Heidekreis in Form von Jugendhilfe Kinder in ihrer Entwicklung. Zum Heidekreis gehören derzeit 87 Einrichtungen (Krippen, Kindergärten, Kindertagesstätten und Horte) in kommunaler bzw. freier Trägerschaft.

Zu den Leistungen der Jugendhilfe gehören Angebote zur Förderung von Kindern in Kindertagesstätten (Kinderkrippen, -gärten, -horte, gemeinschaftliche geführte Kindertagesstätten, Kinderspielkreise) und Kindertagespflege (Tagespflegeperson, das heißt durch eine Tagesmutter bzw. einen Tagesvater oder Großtagespflegestelle)

Träger der Kindertagesstätten sind Städte, Gemeinden und nicht staatliche Organisationen (Wohlfahrtsverbände, Kirchen, gemeinnützige Vereine und Privatpersonen). Die Kindertagesstätten und ihre Träger sind zugleich Ansprechpartner für Eltern in allen Fragen, die diese Einrichtungen und das Anmeldeverfahren betreffen.

Der Heidekreis hat als örtlicher Träger der Jugendhilfe mit den kreisangehörigen Städten, Gemeinden, dem Gemeindefreien Bezirk Osterheide vereinbart, dass diese die Aufgabe „Förderung von Kindern in Kindertagesstätten" wahrnehmen und ein bedarfsgerechtes und möglichst wohnortnahes Platzangebot vorhalten. Die Förderung von Kindern in der Kindertagespflege (und Großtagespflege) wird vom Heidekreis selbst wahrgenommen.

Einen Überblick der Kindertagesstätten und deren Angebote erhalten Sie entsprechend auf den Seiten der Städte und Gemeinden des Heidekreises.


Haben Sie an die Regelungen im Masernschutzgesetz gedacht? Umfassende Informationen zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes in Gemeinschaftseinrichtungen und Schulen stehen für Sie im Themenbereich "Infektionsschutz" zur Einsicht bereit.

 

Fachberatung für Kindertagesstätten


… für Kita-Leitungen und pädagogische Kräfte

… für Kita-Träger, Städte und Gemeinden

Die Fachberatung für Kindertagesstätten bietet Ihnen eine ganzheitliche Beratung zu allgemeinen oder zu Einzelfall bezogenen Fragestellungen. Einzelfallberatungen können nur mit dem Einverständnis der Eltern erfolgen oder werden von uns anonym durchgeführt.

Zu bestimmten Themenschwerpunkten (Übergänge, Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung sowie Qualitätsentwicklung in Kitas (jeweils als interne Verlinkung) bieten einzelne Fachberaterinnen vertiefende Angebote für den gesamten Landkreis an.

Darüber hinaus führen wir in regelmäßigen Abständen Fachtreffen und -veranstaltungen durch und organisieren Fortbildungsangebote.

Gern beraten und unterstützen wir Sie bei folgenden Themen und Fragestellungen:

  • Planung, Einrichtung und Betriebsführung von Kindertagesstätten
  • Praktische Umsetzung des Orientierungsplans und der Handlungsempfehlungen für Sprachbildung und Sprachförderung sowie für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren
  • Konzeptentwicklung und -fortschreibung
  • Reflexion des pädagogischen Handelns
  • Umgang mit Konflikten und Kommunikationsschwierigkeiten im Team oder mit Eltern
  • Übergangsgestaltung, Mikrotransitionen im Kita-Alltag
  • Qualitätsentwicklung und -sicherung
  • Gesetzliche Bestimmungen und Verordnungen
  • Einzelfallbezogene Beratung
    - Hospitation für Einzel- und Gruppenbeobachtungen
    - Früherkennung von Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten
    - Klärung des vorhandenen Förder- und Unterstützungsbedarf
    - nach Bedarf: Einsatz des Screening-Verfahrens DESK
    - nach Bedarf: Einbezug der Eltern des Kindes
    - im Einzelfall: zeitlich begrenzter Einsatz einer Unterstützungskraft zur heilpädagogischen Begleitung und Beratung von Kind und Team
     
  • Schulung der pädagogischen Kräfte im Entwicklungsscreening DESK zur Dokumentation sowie zur Früherkennung von eventuellen altersabweichenden Entwicklungen
Ihre Fachberaterinnen
Zuständigkeitsbereich Fachberaterin Telefon E-Mail
  • Gemeinde Neuenkirchen
  • Stadt Schneverdingen
Frau Beuße 05162 970-346 c.beusse@heidekreis.de
  • Stadt Bad Fallingbostel
  • Gemeindefreier Bezirk Osterheide
  • Stadt Walsrode
Frau Körber 05162 970-300 p.koerber@heidekreis.de
  • Samtgemeinde Ahlden
  • Samtgemeinde Rethem
  • Samtgemeinde Schwarmstedt
  • Stadt Soltau
Frau Dreyer 05162 970-294 a.dreyer@heidekreis.de
  • Gemeinde Bispingen
  • Stadt Munster
  • Gemeinde Wietzendorf
Frau Langer 05162 970-495 n.langer@heidekreis.de

Das Konzept zur Einzelfallbezogenen Fachberatung in Kindertageseinrichtungen (PDF) können Sie hier einsehen. Die dazugehörige Anlage 1 "Einsatz zeitlich begrenzter Unterstützungskräfte (PDF)" steht hier zum Herunterladen bereit.

 

Übergänge: Gestaltung und Bewältigung - Beratung für Fachkräfte

Übergänge
… von der Familie in die Kindertagesbetreuung
… vom Kindergarten in die Grundschule

Eltern und Kinder müssen viel Neues in kurzer Zeit meistern.  Bei der Begleitung von Übergängen nehmen pädagogische Kräfte eine bedeutsame Rolle ein. Kinder und Eltern müssen in kurzer Zeit viel Neues bewältigen, wenn die erste Kindertagesbetreuung beginnt. Unabhängig davon, ob die Betreuung in der Kindertagespflege, der Krippe oder im Kindergarten beginnt, müssen Kinder unter anderem sich verabschieden lernen, neue (Gruppen-) Regeln kennenlernen und lernen neuem pädagogischen Personal zu vertrauen.

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt eine weitere bedeutsame Veränderung in der Bildungsbiografie eines Kindes und seiner Eltern dar. Er erfordert einen intensiven und beschleunigten Lern- und Anpassungsprozess.

Damit Übergänge gelingen und Kinder sowie Eltern gestärkt daraus hervorgehen, ist die positive Gestaltung für alle am Prozess beteiligten Menschen wichtig und entscheidend.

Mögliche Beratungsthemen können sein:

  • Entwicklung, Reflexion und Evaluation Ihres Eingewöhnungsmodells
  • Entwicklung, Reflexion und Evaluation von Kooperationen zwischen Kindertagesstätte und Grundschule
  • Hemmnisse und Gelingensfaktoren von Übergängen
  • Mikrotransitionen im Kindertagesstätten-Alltag

Wenn Sie die Anschlussfähigkeit Ihrer Betreuungs- und Bildungsangebote sowie die Zusammenarbeit zwischen Ihrer Kindertagesstätte, den Familien und Grundschulen verbessern wollen, sind Sie bei uns genau richtig.

Ihre Ansprechperson:
Frau Eckert
Telefon: 05162 970-436
E-Mail: o.eckert@heidekreis.de

Fachberatung alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung

Sprachliche Bildung in der Kindertagesstätten steht seit einigen Jahren stark im Fokus der Bildungspolitik.

Mit Änderungen des KiTaG 2018 und der Aktualisierung des NKiTaG 2021 ist die Aufgabe und der Auftrag der Umsetzung der alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung gesetzlich verankert und somit eine Querschnittsaufgabe für alle pädagogischen Kräfte in Kindertagesstätten. Der gelingende Spracherwerb ist ein Grundstein der Bildungsbiografie. Die Arbeit der Kindertagesstätten leistet hier einen entscheidenden Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.

Finanzielle Fördermittel für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in Kindertagesstätten werden auf Bundesebene, vom Land und vom Heidekreis zur Verfügung gestellt. Unterstützt werden damit

  • die Aufstockung von Fachkraftstunden für die Umsetzung der alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen
  • Durchführung von Teamfortbildungen und Coaching
  • Begleitung bei der Entwicklung und Umsetzung von Sprachbildungskonzepten

Das Angebot der Fachberatung Sprachbildung und Sprachförderung im Team „Frühkindliche Bildung und Betreuung“ richtet sich an alle Kindertagesstätten und deren Träger im Heidekreis. Die Fördermaßnahmen sind im „Rahmenkonzept alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in Kindertagesstätten im Heidekreis“ näher erläutert.

Das Rahmenkonzept und Antragsformulare stehen für Sie am Ende dieser Seite zum Herunterladen bereit.

Bei Fragen zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung wenden Sie sich gerne an

Frau Eckert
Tel: 05162 970-436
E-Mail: o.eckert@heidekreis.de


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