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Corona in Schulen

Ablauf Corona in Schulen

Kinder und Jugendliche - Freitestung enger Kontaktpersonen

Schülerinnen und Schüler sowie in einer Kindertageseinrichtung und in der Kindertagespflege betreute Kinder, die als enge Kontaktpersonen identifiziert wurden, können die Quarantäne weiterhin nach fünf Tagen mit einem POC-Antigenschnelltest beenden, sofern dieser unter professioneller Aufsicht durchgeführt und bescheinigt wurde. Gegebenenfalls muss dieser Nachweis in der Einrichtung vorgelegt werden. 

Soweit eine Kontaktperson eine Bescheinigung über den Quarantänezeitraum benötigt, ist bei der Anforderung per E-Mail unter meldungkontaktpersonen@heidekreis.de der Indexfall (positiv getestete Person) zu benennen und auch die Telefonnummer für Rückfragen anzugeben.

Hinweise zur Absonderung / Quarantäne

Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden sind, unterliegen einer Absonderung gemäß der Niedersächsischen Absonderungsverordnung.

Damit gilt:

  • eine Absonderung für 10 Tage
    (der Tag des Symptombeginns zählt als Tag 0, ohne Symptome zählt der Abstrichtag als Tag 0)
    Ein Beispiel: Sind Sie am 01.01.22 erkrankt, wird ab dem 02.01.22 gezählt. Demnach geht die Quarantäne bis einschließlich 11.01.22.
     
  • Entlassung aus der Quarantäne
    - nach 10 Tagen ohne Testung
    - Freitestung nach 7 Tagen mit negativem PCR- oder medizinischem Schnelltest in einem Testzentrum
    - Freitestung nach 7 Tagen mit negativem PCR-Test für Beschäftigte im medizinischem oder pflegerischen Bereich

    Die negativen Testergebnisse sind an corona@heidekreis.de zu übermitteln. Danach Ablauf des siebten Tages darf die Quarantäne selbstständig verlassen werden.

Kinder und Jugendliche - Freitestung enger Kontaktpersonen

Schülerinnen und Schüler sowie in einer Kindertageseinrichtung und in der Kindertagespflege betreute Kinder, die als enge Kontaktpersonen identifiziert wurden, können die Quarantäne weiterhin nach fünf Tagen mit einem POC-Antigenschnelltest beenden, sofern dieser unter professioneller Aufsicht durchgeführt und bescheinigt wurde. Gegebenenfalls muss dieser Nachweis in der Einrichtung vorgelegt werden. 


Bescheinigung über den Quarantänezeitraum

Soweit für einen Arbeitgeber oder eine andere Stelle eine Bescheinigung über den Quarantänezeitraum benötigt wird, kann diese nach Ende der Quarantäne per E-Mail unter meldungkontaktpersonen@heidekreis.de angefordert werden. Soweit eine Kontaktperson eine Bescheinigung über den Quarantänezeitraum benötigt, ist bei der Anforderung der Bescheinigung der Indexfall (positiv getestete Person) zu benennen und auch die Telefonnummer für Rückfragen anzugeben.


Was bedeutet Absonderung?

Um die Verbreitung der Krankheitserreger auszuschließen, ist eine häusliche Absonderung positiv getesteter Personen erforderlich. Insbesondere bedeutet dies, dass

  • diese Personen ihre Wohnung bzw. Ihren Haushalt nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen dürfen (Arztbesuche zur Testung / Abklärung sind erlaubt) und
  • der Empfang von Besucherinnen und Besuchern untersagt und Kontakte zu Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern auf das Notwendigste zu beschränken ist.

Umfängliche Informationen über die Vorgaben zur Absonderung (Quarantäne), was für Kontaktpersonen gilt und wie die Absonderung wieder beendet wird, bietet das Land Niedersachsen an. Lesen Sie mehr.

Schaublatt des Gesundheitsministeriums "Corona-Quarantäne-Regelungen"

26.01.2022: Was tun bei einem positiven Schnelltest oder Selbsttest?


Wie verhalte ich mich bei einem positiven Testergebnis? Muss ich das dann dem Gesundheitsamt melden? Und besteht dann Quarantänepflicht?

  • Wichtig ist, sich umgehend abzusondern, also nach Hause zu gehen und Kontakte einzustellen. Um sicher zu sein, dass das Ergebnis des Schnelltests oder Selbsttests richtig ist, muss ein PCR-Test durchgeführt werden. PCR-Tests sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal - die Auswertung durch Labore. Dafür sollte die Hausärztin oder der Hausarzt oder die 116 117 kontaktiert werden, um einen Termin zu vereinbaren. Bis zum Beweis des Gegenteils ist von einer möglichen Corona-Erkrankung mit Ansteckungsfähigkeit auszugehen. Also Abstand halten und eine sogenannte FFP-2-Maske tragen. Diese Maske filtert 94 Prozent oder mehr der Schadstoffe und Aerosole.
     
  • Ein positiver PoC-Antigen-Schnelltest ist meldepflichtig. Das geschulte Personal, welches den Test durchführt hat, muss deshalb das Gesundheitsamt des Heidekreises darüber informieren. Das erfolgt über das Bürgerportal des Heidekreises unter https://openkreishaus.heidekreis.de, Suchwort „Corona“. Zudem löst ein positiver PoC-Antigen-Schnelltest eine Kontaktermittlung durch das Gesundheitsamt aus und eine Quarantäne wird ausgesprochen. Sollte der PCR-Test negativ ausfallen, wird die Quarantäne für die Betroffenen aufgehoben.
     
  • NEU: Verdachtsfälle aufgrund von positiven selbst durchgeführten Schnelltests müssen von den Betroffenen grundsätzlich nicht an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Absonderungsverordnung regelt rechtsverbindlich, dass Personen, die einen Selbsttest durchgeführt und dabei ein positives Testergebnis erhalten haben, verpflichtet sind, sich zunächst in häusliche Absonderung zu begeben. Sie sind zudem gehalten, unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Die Pflicht zur Absonderung gilt auch ohne eine Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes.
     
  • Aktuelle Informationen dazu stellt das Land Niedersachsen auf seiner Homepage zur Verfügung. Dort gibt es auch Hinweise zur Quarantäne und was zu beachten ist, wenn unter anderem ein Schulkind Krankheitssymptome zeigt. Lesen Sie mehr.

Bekomme ich bei einem positiven Coronatest eine Krankmeldung?
Einen sogenannten „Gelben Schein“ stellt das Gesundheitsamt bei einer angeordneten Quarantäne nicht aus. Eine Ärztin oder ein Arzt darf bei Krankheitssymptomen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausfertigen. Mit dieser kann sich dann die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber krankmelden. Ist die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer jedoch symptomfrei, darf keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden, selbst wenn die Patientin/der Patient positiv auf Corona getestet wurde. In diesem Fall ist die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber über die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gesichert. Der behördliche Bescheid über die Anordnung der Quarantäne ist dann beim Arbeitgeber einzureichen.

Kann ich bei einem negativen Coronatest sicher sein, dass ich das Virus nicht habe?
Wenn der PoC-Antigen-Schnelltest oder Selbsttest negativ ausfallen, hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Corona. Hundertprozentige Sicherheit bieten diese Tests aber nicht. Das bedeutet: Weiter die AHA+L-Regeln befolgen und bei Unsicherheit ebenfalls einen PCR-Test durchführen zu lassen.
 

Was ist eigentlich ein PoC-Antigen-Schnelltest und was ist ein Selbsttest?

  • „Schnellteststellen“ bieten PoC-Antigen-Schnelltests an. Die PoC-Antigen-Schnelltests haben ihren Namen, weil das Ergebnis schnell vorliegt. Sie werden durch geschultes Personal durchgeführt. Dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test (Labortest) ein Nasen- und/oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Tests aber direkt vor Ort.
     
  • Selbsttests für zu Hause können in Geschäften, Apotheken oder im Internet gekauft werden. Sie heißen so, weil diese Tests jeder selber beispielsweise zu Hause machen kann. Die Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen.

Genesenen-Bescheinigung - Genesenenstatus gilt nur noch drei Monate


Wer gilt als vollständig genesen?

Neu 15.01.2022: Wer eine Corona-Infektion überstanden hat, erhält nur noch für drei Monate den Genesenenstatus. Die fachlichen Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden zum 15. Januar 2022 geändert. Die Verkürzung wird mit der neuen Virusvariante Omikron begründet. Lesen Sie mehr.

Als vollständig genesen laut Verordnung gelten somit alle Personen, die eine Corona-Infektion überstanden haben - und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens drei Monate alt ist. Nach Ablauf dieses Zeitraumes ist eine Corona-Impfung möglich.

Damit haben alle Genesenennachweise seit dem 15. Januar 2022 eine Gültigkeit von höchstens 90 Tagen. Auch die, die bereits vor dem 15. Januar 2022 ausgestellt wurden.

Gibt es schon eine einheitliche Genesenen-Bescheinigung?
Derzeit wird seitens des Bundesgesundheitsministeriums in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut und IBM ein digitaler Impfpass entwickelt. Darin soll auch ein digitaler Genesenen-Nachweis integriert werden. Diese Entwicklung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wie weise ich eine Genesung nach?
Der Heidekreis stellt gerne eine Genesenenbescheinigung auf Anfrage per E-Mail unter corona@heidekreis.de aus.

Grundsätzlich gilt für genesene Personen aus dem Heidekreis als Genesenen-Bescheinigung:

  • der Labornachweis der Teststelle
    und
  • die Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes des Heidekreises.

Der Laborbefund ist bei Bedarf bei der jeweiligen Teststelle anzufordern.

Verhaltenstipps / Hygienetipps / Informationen rund um das Coronavirus


Auf www.infektionsschutz.de werden Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus geben. Folgende Rubriken werden dort angeboten: "Sich und andere schützen" - "Ansteckung und Übertragung" - "Verdacht auf Infektion und Krankheitsverlauf" - "Corona-Tests" - "Quarantäne und Isolierung" - "Ausbreitung des Virus" und "Corona-Schutzimpfung". 
 

Berechnung der 7-Tage-Inzidenz


Die 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Grundlage für die Einschätzung der Entwicklung der Corona-Pandemie. Der Wert bildet die Fälle pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den letzten 7 Tagen ab. Für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz des Heidekreises wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) der Bevölkerungsstand vom 31.12.2019 in Höhe von 140.673 Einwohnerinnen und Einwohnern zugrunde gelegt.

Die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz erfolgt auf Basis des Meldedatums, also dem Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt (Gesundheitsamt des Heidekreises) Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst und an das Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt hat. Für die heutige 7-Tage-Inzidenz werden die Fälle mit Meldedatum der letzten 7 Tage gezählt. Der aktuelle Tag wird dabei nicht in die Berechnung einbezogen, weil an diesem noch weitere Meldungen erfolgen können und somit nicht volle 7 Tage berücksichtigt würden.

Beispielrechnung: Angenommen die Summe der Corona-Fälle im Landkreis der vergangenen 7 Tage beträgt 125. Dann ist diese Zahl durch 140.673 (Bevölkerungsstand) zu teilen (dividieren) und mit 100.000 zu multiplizieren. Dies ergibt dann eine 7-Tage-Inzidenz von 88,9. Bei der Ermittlung der Summe der Corona-Fälle ist zu beachten, dass der Sonntag oder auch ein Feiertag immer mit 0 Corona-Fällen zu berücksichtigen ist, da an diesem Tag keine Corona-Fälle gemeldet werden. Ab dem 5. Juni 2021 ist auch der Samstag mit 0 Corona-Fällen zu berücksichtigen.   

Anhand dieser "Rechenformel“ können auch die 7-Tage-Inzidenzen der Städte, Samtgemeinden, Gemeinden und des gemeindefreien Bezirks Osterheide (Kommunen) errechnet werden. Wobei diese Inzidenzen in Bezug auf die sogenannte „Corona-Notbremse“ NICHT relevant sind.

Die Einwohnerzahlen mit Datenstand vom 30.06.2020 lauten wie folgt:

  • Stadt Bad Fallingbostel -12.137
  • Stadt Munster - 15.106
  • Stadt Schneverdingen - 18.826
  • Stadt Soltau - 21.273
  • Stadt Walsrode - 30.207
  • Gemeinde Bispingen - 6.398
  • Gemeinde Neuenkirchen - 5.637
  • Gemeinde Wietzendorf - 4.136
  • Samtgemeinde Ahlden - 7.031
  • Samtgemeinde Rethem - 4.531
  • Samtgemeinde Schwarmstedt -  13.038
  • Gemeindefreier Bezirk Osterheide - 2.545

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in den jeweiligen Kommunen können der täglichen Pressemitteilungen oder der BIWAPP entnommen werden. Die Infektionsfallzahlen gelten immer für die gesamte Stadt, Samtgemeinde, Gemeinde oder den gemeindefreien Bezirk. Es wird aus Datenschutzgründen nicht nach einzelnen Ortschaften oder Mitgliedsgemeinden differenziert.

Hinweis: Die Zahlen der genesenen Personen spielen bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz übrigens KEINE Rolle.

Studie CogniCovid19 der Hochschule Heidelberg - Um Unterstützung wird gebeten!

Im Laufe der Pandemie wurden immer mehr Auswirkungen einer Infektion mit SARS-CoV-2 bekannt - die spezifischen Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit, wie zum Beispiel Beeinträchtigungen des Arbeits- und Langzeitgedächtnisses sowie der exekutiven Funktionen, wurden bislang jedoch nur unzureichend untersucht.

Innerhalb einer groß angelegten Langzeitstudie „CogniCovid19“ der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg (Bereich Kognitive Neurowissenschaften) soll untersucht werden, inwiefern eine Infektion mit SARS-CoV-2 die o. g. kognitiven Funktionen verändert. Dabei sollen sowohl die kurzfristigen Beeinträchtigungen unmittelbar nach einer Infektion betrachtet werden als auch die längerfristigen Auswirkungen, die über Monate hinweg bestehen bleiben oder erst mit deutlicher Verzögerung auftreten.

Weitere Informationen zur Studie können auf der Homepage der Hochschule Heidelberg abgerufen werden.

Der Informationsflyer (PDF) steht hier zum Lesen bereit.

Wenn Sie direkt teilnehmen möchten, klicken Sie hier.

Robert-Koch-Institut