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Hinweise zum Sirenenalarm

Hinweise zur Warnung der Bevölkerung im Heidekreis bei einer Gefahrenlage - Sirenenalarm

SIRENENSIGNALE

Im Heidekreis können zwei Sirenensignale ausgelöst werden. Diese Signale haben folgende Bedeutung:

Warnsignal durch 1 Minute Heulton
bedeutet für die Bevölkerung und für die Einsatzkräfte: Rundfunkgeräte einschalten - auf Durchsagen achten!

1 Minute Dauerton - zweimal unterbrochen (je 12 Sek. Dauerton; 12 Sek. Pause) - alarmiert die Feuerwehr

Bitte beachten: Ein Signal „Entwarnung“ (= 1 Minute Dauerton) kann im Landkreis Heidekreis nicht ausgelöst werden. Eine Entwarnung, die es nur in Verbindung mit dem Warnsignal 1 Minute Heulton geben kann, erfolgt immer nur durch Rundfunkdurchsagen.


 



Der Heidekreis hat bei einer Gefahrenlage, wie zum Beispiel in einem Katastrophenfall oder bei einem Unfall mit Gefahrgut, die Möglichkeit, seine Bevölkerung über das vorhandene Sirenennetz der Gemeinden vor der bestehenden Gefahr zu warnen. Damit die Sirenen im Ernstfall auch einsatzbereit sind, muss die Auslösung dieses Signals von Zeit zu Zeit erprobt werden.

In einem Ernstfall bedeutet dieses Signal für den Bürger, "Rundfunk (Radio) einschalten und auf Durchsagen achten". Durch die Rundfunkdurchsage wird die Bevölkerung darüber informiert, was passiert und welches Gebiet davon betroffen ist. Gleichzeitig wird mitgeteilt, wie man sich verhalten soll, um sich vor der drohenden Gefahr zu schützen bzw. nicht hinein zu geraten. Durchsagen, die das Gebiet des Landkreises Heidekreis betreffen, sind zu hören über die in Niedersachsen empfangbaren Radiosender, wie zum Beispiel NDR 1 - Radio Niedersachsen, NDR 2, Antenne Niedersachsen und ffn.

Die nachfolgenden Verhaltensweisen sind in einem Alarmfall fast immer richtig und sollten daher nach Möglichkeit beachten werden. Wenn das Sirenensignal ertönt, sofort

  • Rundfunk (notfalls batteriebetriebenes oder Auto-Radio) einschalten und auf Durchsagen achten.
  • Fenster und Türen sowie evtl. auch Gashähne schließen.
  • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.
  • Nachbarn und ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger verständigen.
  • Kinder ins Haus holen.
  • Behinderten und alten Menschen helfen.
  • Passanten aufnehmen.
  • Elektrogeräte ausschalten (Ausnahme ein Radio).
  • auf Lautsprecherdurchsagen achten; Anweisungen von Polizei oder Feuerwehr befolgen.
  • Telefonverbindungen zu Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Behörden nicht durch Rückfragen blockieren.
  • bei Beeinträchtigungen durch Rauch oder Gase nasse Tücher vor Mund und Nase halten. Bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen Kontakt mit Hausärztin oder Hausarzt oder dem ärztlichen Notdienst aufnehmen.

Das Haus nicht verlassen! Es bietet mehr Schutz und Sicherheit als eine Flucht.

Falls man unterwegs ist:

  • dem betroffenen Gebiet fernbleiben oder es verlassen (falls möglich),
  • Autofenster schließen,
  • Lüftung und Heizung abstellen,
  • falls möglich ein Gebäude oder anderen Deckungsschutz suchen.

ENTWARNUNG wird über Radio und eventuell zusätzlich über Lautsprecher gegeben.
Auf keinen Fall dürfen Telefonleitungen zur Feuerwehr, Polizei und zum Rettungsdienst mit Rückfragen blockiert werden. Die Notrufe 110 und 112 sind nur für echte Notfälle gedacht. Durch unnötige Nachfragen über diese Leitungen besteht die Gefahr, dass wirklich dringende Notrufe nicht rechtzeitig in der Rettungsleitstelle angenommen werden können.