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Verkehrsstruktur/Alpha-Variante E (ehemals Y-Trasse)

Durch Verkehr wird Mobilität erst möglich

Die A 7 in der Gemarkung Bispingen

 

Der Heidekreis mit seinen Städten und Gemeinden ist durch sein gut ausgebautes Netz an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ideal an die überregionalen Strecken angebunden. Interessante Angaben zur Verkehrsstruktur können Sie hier einsehen.

 

 


Aktuelles

Landkreise verdeutlichen ihre Sichtweise zum Bahnprojekt Alpha-E im Bundestag

Am 10. Mai 2023 waren die Landräte der Landkreise Celle, Harburg, Heidekreis und Uelzen auf Einladung des Vorsitzendes des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages in Berlin, um sich mit dem Ausschussvorsitzenden, den verkehrspolitischen Obleuten der Bundestagsfraktionen und weiteren Bundestagsabgeordneten über die Umsetzung des Bahnprojekts Alpha-E auszutauschen. Es wurde deutlich gemacht, dass der Heidekreis und die gesamte Region einschließlich der Bürgerinitiativen der Landkreise geschlossen zusammen stehen und die Umsetzung der Ergebnisse des Dialogforums Schiene Nord erwarten.


Alpha-E: Generalsanierung der Bahnstrecke ist eine einmalige Chance

Die Gelegenheit zur intensiven Diskussion über den Ausbau der Bahnstrecke Hamburg/Bremen – Hannover und ihren Auswirkungen auf die Region haben die Vertreter von betroffenen Landkreisen, Kommunen und Bürgerinitiativen beim Parlamentarischen Abend in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin am 17. April 2023 genutzt. Sie machten erneut deutlich, wie notwendig die Umsetzung der Alpha-E-Variante ist. Die Presseinformation (PDF) dazu steht hier zum Lesen bereit.


Alpha - Variante E (ehemals Y-Trasse)

Die Deutsche Bahn AG untersuchte 2012 im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums Alternativen zur sogenannten "Y-Trasse". Die Entwicklung einer wirtschaftlichen Lösung für den Aus- und Neubau der Strecke zwischen Hamburg/Bremen und Hannover, die Schaffung von mehr Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr sowie die Sicherstellung bedeutender Verkehrswege zu den Seehäfen standen hierbei im Vordergrund. Im vom Land Niedersachsen im Jahre 2015 organisierten "Dialogforum Schiene Nord" wurden unter Einbeziehung der Öffentlichkeit unter anderem die Grundlagen und Ergebnisse der Variantenuntersuchung diskutiert sowie weitere Alternativen eingebracht und erörtert. Im Abschlussdokument sprach ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Dialogforums die Empfehlung aus, die vom Forum erarbeitete und optimierte Alpha-Variante (E) in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Diese Empfehlung wurde als Laufende Nr. 3 mit der Projekt-Nr. 2-003-V03 sowie dem Titel "ABS/NBS Hamburg - Hannover, ABS Langwedel - Uelzen, Rotenburg - Verden - Minden/Wunstorf, Bremerhaven - Bremen - Langwedel (Optimiertes Alpha-E + Bremen)" in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen. Dieser wurde im August 2016 vom Bundeskabinett verabschiedet und im Dezember 2016 ins Bundesschienenwegeausbaugesetz aufgenommen.

Detaillierte Informationen zu den Untersuchungen, den Trassenvarianten und den nächsten Schritten der Deutschen Bahn AG können Sie auf den Seiten der Deutschen Bahn nachlesen.

„Bahnprojekt Hamburg/Bremen-Hannover“

Unter dem Titel „Bahnprojekt Hamburg/Bremen-Hannover“ plant die Deutsche Bahn AG (DB) derzeit die Erweiterung der Schienenkapazitäten in diesem Raum. Für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg hat sie im Rahmen der Vorplanung parallel drei Grundvarianten - bestandsnaher Ausbau, bestandsnaher Ausbau mit Ortsumfahrungen und bestandsferner Neubau, darunter eine Neubauvariante entlang der Autobahn 7, untersucht.

Die DB hat den Variantenvergleich der möglichen Streckenverläufe Ende Dezember 2022 an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) übergeben. Das BMDV hat die Ergebnisse geprüft und die DB um Konkretisierung und Benennung einer Vorzugsvariante gebeten. Dieser Prozess läuft derzeit.

Dem Landkreis hat die DB zwar die Karten des Untersuchungskorridors zur Verfügung gestellt, mit weiteren Informationen hält sie sich zurzeit allerdings bedeckt. Auch Informationsveranstaltungen der DB sind derzeit laut eines Unternehmenssprechers nicht vorgesehen. Gleichwohl hat der Heidekreis sowohl gegenüber der DB wie auch politischen Entscheidungsträgern seine Vorbehalte gegenüber der Neubaustrecke zum Ausdruck gebracht und fordert nach wie vor an den Ergebnissen des Dialogforums Schiene Nord festzuhalten und dem Bestandsstreckenausbau den Vorzug zu geben.

Die Karten des Untersuchungskorridors, Abschnitt 1 Nord - TP 3 Deutsch Evern bis Uelzen-Süd, stehen nachfolgend zum Herunterladen bereit:

Trassierung 1

Trassierung 2

Übersichtskarten der geplanten Bahnstrecke

Lageskizze des Untersuchungskorridors