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Erfolgreiches Fachforum für Inklusion

Das Kind, das aus dem Rahmen fällt –
Wie Inklusion von Kindern mit besonderen Verhaltensweisen gelingt

Mehr als 120 Leiter und Leiterinnen und pädagogische Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen, Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen und der Fachschule für Sozialpädagogik Walsrode sowie Vertreter von Fachberatungen und Trägern folgten der Einladung der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen des Heidekreises und der Regionalen Transferstelle NordOst des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) zum Fachforum:

Das Kind, das aus dem Rahmen fällt - Wie Inklusion von Kindern mit besonderen Verhaltensweisen gelingt. Das am 27.11.2019 in den Berufsbildenden Schulen stattgefundene Fachforum wurde speziell für den Teilnehmerkreis konzipiert.

Nach einer wertschätzenden Begrüßung und  Stärkung des Themas „Inklusion‘“ durch  Sina Böhling, Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend, Familie des Heidekreises, und  Mirela Schmidt, Transfermanagerin nifbe Regionale Transferstelle NordOst, beeindruckte der geladene Referent Klaus Kokemoor. Er ist Experte für das Thema „Wie Inklusion von Kindern mit besonderen Verhaltensweisen gelingt“ und begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinen praktischen, lebendigen dargelegten Beiträgen. Kokemoor ist Sozialpädagoge, Supervisor, Therapeut und Koordinator für das Thema Inklusion der Stadt Hannover und Autor zahlreicher Fachpublikationen.

Der Referent verdeutlichte seine Hypothese: Es gibt kein Kind, das aus dem Rahmen fällt, wenn es uns gelingt, für das Kind einen angemessenen Rahmen zu entwickeln. Er ging in seinem Vortrag auf die praktischen Möglichkeiten der Entwicklung und Umsetzung eines solchen Handlungsrahmens ein und veranschaulichte die Umsetzung der Möglichkeiten für einen pädagogischen Alltag. Er betonte die Notwendigkeit von Aufmerksamkeit zum Kind wie auch zum eigenen Handeln, der Selbstreflexion, der Reflexion mit dem gesamten Team.

Er sensibilisierte dafür,  Inklusion tatsächlich im pädagogischen Alltag zu ermöglichen, indem die Rahmenbedingungen und Kommunikationsweisen in der Art gestaltet werden können, dass jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung begleitet wird.

Die Zeit während der Pause nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen regen Austausch und kamen weiterführend und themenorientiert ins Gespräch. Darauf aufbauend sensibilisierte Kokemoor für die Methode videogestütze Beobachtung, für echte Anteilnahme, das Einbeziehen der Eltern und die Fragestellungen “Was bewegt das Kind?“ und “Was braucht das Kind?“

Insgesamt konnten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe der frühen Bildung und Betreuung gestärkt werden und viele neue Impulse für ihre tägliche Arbeit mit den Kindern und für die Entwicklung eines Netzwerkes mitnehmen.