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Wirtschaftsförderung

Technologie und Innovation

Wissenstransfer als regionale Gemeinschaftsaufgabe

Logo Transferzentrum Elbe-WeserGerade die regional stärker verwurzelten kleinen und mittleren Unternehmen sind häufig aufgrund von begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht in der Lage, eigene Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten in marktreife Produkte umzusetzen.
In diesem Bewusstsein hat die Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden im Mai 1999 die "Arbeitsgemeinschaft Technologie- und Innovationsförderung Elbe-Weser Region" (ArTIE) ins Leben gerufen. Die innerhalb dieser Arbeitsgmeinschaft verbundenen Landkreise, Städte und Gemeinden verstehen sich als regionales Netzwerk zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region.
Innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft haben sich zusammengeschlossen: Landkreis Celle, Landkreis Cuxhaven, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Landkreis Harburg, Landkreis Osterholz, Landkreis Rotenburg/Wümme, Samtgemeinde Zeven, Landkreis Stade, Stadt Buxtehude, Hansestadt Stade, Landkreis Uelzen, Landkreis Verden und der Heidekreis.
Durch den Aufbau regionaler Netzwerke zur Förderung des Wissenstransfers bietet sich vor allem für strukturschwächere und periphere Regionen die Möglichkeit, räumlich bedingte Standortnachteile wettzumachen.
Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) - "verlängerter Arm der Wirtschaftsförderung"
Auf Basis der individuellen Anforderungen in den Unternehmen werden gemeinsam mit dem TZEW konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet, die zu Entscheidungen über den Einsatz neuer Technologien, Diversifikation sowie Ideen- und Produktverwertung führen.
Die Transferaktivitäten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus etablierten Netzwerken, in denen eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bedarfsorientierte Entwicklungsleistungen für die Wirtschaft erbringen. Dazu zählen u. a. das Innovationsnetzwerk Niedersachsen, die Steinbeis-Stiftung sowie die Hochschulen in Bremen, Bremerhaven und Hamburg.
Eine Kontaktaufnahme ist möglich über die Einrichtungen der kommunalen Wirtschaftsförderung oder direkt über das TZEW telefonisch unter 04141 78708-0 oder per E-Mail:  info@tzew.de.

Karte über die verbundenen Landkreise, Städte und Gemeinden

Wasserstoffnetzwerk Nordostniedersachsen

Logo des Wasserstoffnetzwerks NordostniedersachsenDie Region Nordostniedersachsen ist auf dem besten Weg, eine Modellregion für Wasserstoffwirtschaft zu werden. Durch ihre exponierte Lage hinsichtlich der Erzeugung und Ableitung erneuerbarer Energien, ihrer geologischen Besonderheit der Salzvorkommen und ihren ansässigen Industriebetrieben stellt die Region Nordostniedersachsen ein natürliches Zentrum der norddeutschen Wasserstoffwirtschaft dar - bereits heute werden große Mengen „fossilen“ Wasserstoffs erzeugt, Speicherkapazitäten für Gas in Salzkavernen erschlossen; Nutzungsanlagen sowie Betriebs-Know-how sind vorhanden. Darüber hinaus bietet die Region mit ihren zahlreichen Windkraftanlagen großes Potenzial für die Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff.

Gemeinsam mit 10 weiteren Landkreisen im Amtsbezirk Lüneburg engagiert sich der Landkreis Heidekreis im Rahmen des Wasserstoffnetzwerkes Nordostniedersachsen (H2NoN) mit dem Ziel die Region als Modellregion für Wasserstoffwirtschaft zu positionieren. Die beteiligten Akteure profitieren dabei durch Kompetenzbündelung, Austausch und Know-how-Transfer, Entwicklungskooperationen, Zugang zu Fördermitteln, Öffentlichkeitsarbeit und so weiter; gegenwärtig gehören rund 50 Unternehmen dem Netzwerk an.

Seit 1. September 2020 erfolgt die Koordinierung des Wasserstoffnetzwerkes Nordostniedersachsen (H2NoN) über ein vom Land Niedersachsen gefördertes GRW-Regionalmanagement. Auf Basis der bisherigen Arbeitsergebnisse sollen dabei aussichtsreiche Initiativen und Projekte in der Region initiiert, begleitet und weiterentwickelt werden. Im Fokus: Die regionalen Beschäftigungs- und Wachstumspotenziale im Wasserstoffbereich zu identifizieren, mobilisieren und nutzbar zu machen.

Nach europaweiter Ausschreibung wurde ein Beratungskonsortium bestehend aus den Firmen Dieter Meyer Consulting GmbH (MCON) und Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) mit der Umsetzung des Regionalmanagements beauftragt. Beide Unternehmen haben langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit den örtlichen Kommunen und den hiesigen Unternehmen. Das Regionalmanagement soll zukünftig die Arbeit des Wasserstoffnetzwerkes koordinieren.

Für den Projektleiter Dr. Daniel Kipp (MCON) und seinen Stellvertreter Arne Engelke-Denker (TZEW) stehen der Kontakt mit den Unternehmen an erster Stelle. Sie wollen vor Ort beraten, Projekte initiieren und Fördermittel in die Region holen: „Wir wollen Treiber und Kümmerer sein!“ Angesiedelt ist das Regionalmanagement bei der ARTIE, dem Regionalen Netzwerk für Technologie, Innovation und Entwicklung. Die Finanzierung erfolgt zu 75 Prozent durch das Land Niedersachsen und zu 25 Prozent durch die elf Landkreise im Amtsbezirk Lüneburg.

Das Regionalmanagement nimmt zu einem entscheidenden Zeitpunkt seine Arbeit auf. Sowohl das Land Niedersachsen als auch der Bund fördern aktuell Projekte zu alternativen Antriebsarten mit hohen Beträgen - dabei spielt die Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellen eine zentrale Rolle. Auch die EU wird in der neuen Förderperiode einen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien legen. Eine große Chance, um mit klugen und innovativen Ideen die Region Nordostniedersachsen als Wasserstoff-Modellregion zu profilieren.

Ihr Unternehmen möchte sich innerhalb des Wasserstoffnetzwerkes Nordostniedersachsen (H2NoN) als Netzwerkpartner beteiligen? Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Webseite www.h2non.de.

"Wo sind Ihre Fachkräfte?“
Bevölkerungswandel beeinflusst Arbeitsmarkt im Heidekreis
Wir werden weniger, älter und vielfältiger. Diese Formel fasst vereinfacht zusammen, was Bevölkerungsprognosen und Trendberechnungen genauer in Zahlen ausdrücken können. Der demografische Wandel betrifft viele Lebensbereiche, auch die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.
Für den Heidekreis als Mitglied im ARTIE / TZEW Netzwerk fertigte die Fa. ExperConsult eine Analyse und Projektion der Fachkräfteentwicklung an. Sie sagt für den Heidekreis bis 2030 einen Rückgang der Erwerbsfähigen um ca. 19 % voraus. Dagegen soll der Bedarf an Mitarbeitenden zum Beispiel im Dienstleistungssektor um 44 %, der Bedarf an (Fach-) Hochschulabgängern um 91 % zunehmen!
Der Bericht: „Wo sind Ihre Fachkräfte" (PDF) steht hier zum Herunterladen bereit.
 



3N – das Niedersächsische Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie

Logo Kompetenzzentrum 3 N

Standorte der 3N-KompetenzzentrenDas 3N Kompetenzzentrum versteht sich als zentrale Informations- und Anlaufstelle für die Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürger im Bereich nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie. Das 3N Netzwerk stärkt als Kompetenzverbund die niedersächsischen Interessen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe auf nationaler und internationaler Ebene und fördert die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Wirtschaft. Zweck von 3N ist es, einen nachhaltigen Beitrag für die Entwicklung und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe zur stofflichen und energetischen Nutzung zu leisten, zur Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie zur Förderung der Volksbildung beizutragen. Seit dem 1. Dezember 2016 gibt es ein 3N-Büro in Bad Fallingbostel. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage des Kompetenzzentrums oder unter Telefon 05162 9856-296.



Mit uns digital! – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand 4.0

Logo "mit uns digital!"

„Mit uns digital! Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ in Hannover hilft Unternehmen des Mittelstandes, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 zu stärken. Neun Expertenfabriken zu speziellen Themen unterstützen die Unternehmen mit gebündeltem Know-how von der Digitalisierung einzelner Produktions- und Logistikprozesse über Recht und Ökonomie bis hin zu Arbeit 4.0. Mit Schulungen und Workshops in ganz Niedersachsen und Bremen macht das Zentrum Firmen fit für die digitale Zukunft. In bedarfsLogo Mittelstand-digitalgerechten Projekten begleitet „Mit uns digital!“ Unternehmen bei einer erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsstrategien.
Die Angebote des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Zentrums sind kostenlos. In der Generalfabrik des Zentrums auf dem Messegelände Hannover können Interessierte Digitalisierung hautnah anhand der Produktion eines individuell konfigurierten Kugelschreibers erleben. Mit einer mobilen Fabrik, dem Roadshow-Bus, ist das Zentrum in ganz Niedersachsen und Bremen unterwegs. Weitere Informationen können Sie hier aufrufen.