Amphetamine
Amphetamine sind künstlich hergestellte Substanzen, die das zentrale Nervensystem anregen und dadurch kurzfristig Wachheit, Energie und Leistungsfähigkeit steigern. Genau darin liegt jedoch die Gefahr: Der Körper wird überlastet, während natürliche Warnsignale wie Erschöpfung oder Hunger unterdrückt werden, was zu gesundheitlichen Problemen wie Kreislaufstörungen, Überhitzung oder Dehydrierung führen kann.
Ein weiteres Risiko besteht in der schnellen Entwicklung einer Abhängigkeit, da Amphetamine das Belohnungssystem im Gehirn stark beeinflussen und ein intensives Verlangen nach erneutem Konsum auslösen. Anzeichen dafür sind unter anderem ein steigender Konsumbedarf, Schlafprobleme, Nervosität sowie psychische Veränderungen wie Angst, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen.
Um mit dem Konsum aufzuhören, ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen, etwa durch Beratungsstellen oder therapeutische Hilfe, da Entzugserscheinungen wie starke Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Depressionen auftreten können. Langfristig kann ein Ausstieg nur gelingen, wenn sowohl die körperliche als auch die psychische Abhängigkeit behandelt und neue, gesündere Bewältigungsstrategien entwickelt werden.
Erste Anlaufstelle
Die Hausarztpraxis ist oft der erste Kontakt, wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder ärztlichen Rat suchen.
Erhalten Sie Hilfe bei der Suchtberatungsstelle des Landkreises Heidekreis:
Für Soltau: Telefon 05191 2072 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de
Für Walsrode: Telefon 05161 8011 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de
- Informieren und begleiten rund um das Thema Sucht bei Missbrauch und Abhängigkeit.
- Vermittlung in eine qualifizierte Entgiftung, in ambulante und stationäre Entwöhnungstherapie, in Selbsthilfegruppen
- Einzel-, Paar-, und Familiengespräche, Krisenintervention und Prävention
- Vorbereitung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis (MPU)
- und weitere Hilfen

