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Rauchen / Nikotinabhängigkeit

Rauchen / Nikotinabhängigkeit

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Auch E-Zigaretten sind keine harmlosen Lifestyle-Produkte, sondern bergen gesundheitliche Risiken.

Nikotin macht schnell abhängig. Viele Betroffene verspüren ein starkes Verlangen nach dem Rauchen und haben Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren. Beim Versuch aufzuhören können Entzugserscheinungen wie Unruhe, Reizbarkeit oder Konzentrationsprobleme auftreten. Rauchen erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Lungenerkrankungen. Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter. Unterstützung und Beratung können dabei helfen, langfristig rauchfrei zu werden.

Erste Anlaufstelle

Die Hausarztpraxis ist oft der erste Kontakt, wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder ärztlichen Rat suchen.

Kurzer Selbstcheck: Rauchen

Die folgenden Fragen können Ihnen helfen, Ihren eigenen Nikotinkonsum besser einzuschätzen:

  • Rauchen Sie regelmäßig, obwohl Sie eigentlich weniger rauchen möchten?
  • Greifen Sie zur Zigarette, um Stress oder negative Gefühle zu bewältigen?
  • Haben Sie schon erfolglos versucht, aufzuhören?
  • Werden Sie unruhig oder gereizt, wenn Sie nicht rauchen können? 
  • Haben andere Menschen Sie schon auf Ihren Nikotinkonsum angesprochen?

Wenn Sie mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten, kann es sinnvoll sein, sich beraten zu lassen. Unterstützung finden Sie bei Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe.

Erhalten Sie Hilfe bei der Suchtberatungsstelle des Landkreises Heidekreis:  

Für Soltau: Telefon 05191 2072 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de

Für Walsrode: Telefon 05161 8011 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de

  • Informieren und begleiten rund um das Thema Sucht bei Missbrauch und Abhängigkeit.
  • Vermittlung in eine qualifizierte Entgiftung, in ambulante und stationäre Entwöhnungstherapie, in Selbsthilfegruppen
  • Einzel-, Paar-, und Familiengespräche, Krisenintervention und Prävention
  • Vorbereitung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis (MPU)
  • und weitere Hilfen

Schauen Sie sich auch gerne dazu den Film an.