Alkoholsucht
Ab und zu ein Glas Alkohol zu trinken, gilt auch heute noch bei vielen Menschen als unbedenklich. Jedoch ist wissenschaftlich belegt, dass jede Form des Alkoholkonsums gesundheitliche und soziale Risiken mit sich bringt. Eine völlig risikofreie Menge gibt es nicht.
Von einer Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn Betroffene das Trinken nicht mehr kontrollieren können, ein starkes Verlangen nach Alkohol verspüren und den Konsum trotz negativer Folgen fortsetzen.
Mögliche Folgen sind körperliche Erkrankungen (z. B. Leberschäden), psychische Belastungen (z. B. Depressionen) sowie Probleme im sozialen und beruflichen Umfeld.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Alkoholkonsum problematisch ist, kann eine frühzeitige Beratung helfen.
Erste Anlaufstelle
Die Hausarztpraxis ist oft der erste Kontakt, wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder ärztlichen Rat suchen.
Kurzer Selbstcheck: Ist mein Alkoholkonsum problematisch?
Die folgenden Fragen können Ihnen helfen, Ihren eigenen Alkoholkonsum besser einzuschätzen:
- Trinken Sie häufiger mehr Alkohol, als Sie sich eigentlich vorgenommen haben?
- Fällt es Ihnen schwer, an manchen Tagen ganz auf Alkohol zu verzichten?
- Haben Sie schon einmal versucht, weniger zu trinken – und es hat nicht geklappt?
- Trinken Sie Alkohol, um Stress, Probleme oder negative Gefühle zu bewältigen?
- Haben andere Menschen Sie schon auf Ihren Alkoholkonsum angesprochen?
Wenn Sie mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten, kann es sinnvoll sein, sich beraten zu lassen. Unterstützung finden Sie bei Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe.
Erfahren Sie mehr zu Alkoholsucht unter den folgenden Links:
Schauen Sie sich auch gerne dazu den Film an.

