Kreispraeventionsrat Heidekreis

Alle Städte, Gemeinden und Samtgemeinden im Landkreis, örtliche Präventionsräte, viele Unternehmen, Banken, die Kreissparkassen, Institutionen wie Polizei, Kirche, Kindergärten, Schulen sowie annähernd 100 Einzelpersonen sind Mitglied im Verein und engagieren sich in Arbeitsgruppen rund um das Thema "Gewalt- und Kriminalitätsprävention".

Arbeitsgruppen

Schulwegsicherheit Vorschaubild

Schulwegsicherheit

Die Arbeitsgruppe "Schulwegsicherheit" hat das Ziel, Strukturen für eine nachhaltige Entwicklung von Schulwegsicherheit/Verkehrssicherheit im Heidekreis zu entwickeln und zu etablieren.

Schulschwänzer

Schulschwänzer

Die Arbeitsgruppe "Schulschwänzer" unterstützt die Schulen bei der Prävention von unentschuldigtem Fehlen von Schülerinnen und Schülern.

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Opferhilfe/Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammen leben. Dazu zählt auch Gewalt gegen Kinder, Gewalt von Kindern gegenüber ihren Eltern sowie Gewalt zwischen Geschwistern.

Medienkompetenz

Medienkompetenz

Seit 2012 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe "Medienkompetenz" mit dem Einsatz von Medien im Alltag. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche an eine sinnvolle Mediennutzung herangeführt werden.

Sucht- und Drogenprävention

Sucht- und Drogenprävention

Durch Aufklärung über die Gefahren des Suchtmittel- oder Drogenkonsums soll erreicht werden, dass es gar nicht erst zu einem gesundheitsschädlichen Konsum oder einer Sucht kommt.

Neuigkeiten

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2020

Noch bis zum 27. September 2020 ist Zeit, sich mit vorbildlichen Projekten beim Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2020 zu bewerben!
 
Auch in diesem Jahr werden erfolgreiche und übertragbare zivilgesellschaftliche Projekte für eine lebendige und demokratische Gesellschaft gesucht. Auch Preisträgerinnen und Preisträger aus vergangenen Jahren können sich mit ihren weiterentwickelten oder brandneuen Projekten bewerben.
                                                                               
Es winken Geldpreise von bis zu 5.000 Euro und es wird von einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit durch öffentliche Preisverleihungen in Kooperationen mit Kommunen oder Landesregierungen im 1. Halbjahr 2021 profitiert. Außerdem wird zu einem Workshop-Angebot eingeladen, welcher die Interessen und Bedarfe der Preisträgerprojekte aufgreift.
 
Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Bündnisses für Demokratie und Toleranz zur Verfügung. Dort ist auch das Bewerbungsformular zu finden.
 
Der Einsendeschluss ist der 27. September 2020 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

KPR Heidekreis unterstützt mit Geldspende die Herausgabe des Arbeitshefts über die Erste Hilfe

Der K & L Verlag GmbH & Co. KG aus Detmold vertreibt das Erste Hilfe Buch für Kinder, welches 2007 auf Initiative des damaligen Chefs der Feuerwehr Hamburg, Herrn Dieter Farrenkopf, in Zusammenarbeit mit der Landesfeuerwehrschule Hamburg entwickelt wurde und mittlerweile deutschlandweit eingesetzt wird. Die Bücher sind für Kinder der dritten und vierten Klassen entwickelt und erläutern, wie im Notfall geholfen werden kann, bis der Rettungsdienst oder die Notärztin oder der Notarzt kommt. Mithilfe des Arbeitsheftes werden Kinder auf eine spielerische und angenehme Art an das Thema "Erste Hilfe" herangeführt. Durch viele konkrete Alltagsbeispiele wird gezeigt, wie sie in verschiedenen Notfallsituationen richtig reagieren und helfen können.

Auch für die aktuelle zweite Auflage im Heidekreis hat der K & L Verlag Herrn Landrat Manfred Ostermann eine „Patenschaft“ zur Buchausgabe angeboten. Die erneut gerne angenommen wurde.

Anfang Juni 2020 wurden 2.920 Mal- und Arbeitsbücher zur "Ersten Hilfe" an die Grundschulen im Heidekreis geliefert. Dies war nur mit der Unterstützung von vielen Sponsoren möglich! Auch der Kreispräventionsrat Heidekreis hat einen großzügigen Beitrag gespendet und damit die Buchausgabe möglich gemacht.

Titelseite des Arbeitsheftes "Erste Hilfe"

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen

Der Niedersächsische Landtag hat Ende 2019 entschieden, dem Landespräventionsrat Niedersachsen für das Haushaltsjahr 2020 Mittel zur Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere sollen Pilotprojekte und Modelle zur Implementierung und Fortentwicklung fachlich fundierter, institutionenübergreifender Kooperationsstrukturen zwischen lokal und regional zuständigen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen, Institutionen und Organisationen sowie Qualitätsstandards für universelle/selektive Prävention im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen gefördert werden.

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen ist am 15.03.2020 in Kraft getreten. Bereits jetzt kann ein Antrag auf Projektförderung gestellt werden. Alle wichtigen Informationen und das Antragsformular finden Sie unter www.lpr.niedersachsen.de.               

Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch "Mein Körper gehört mir"

"Mein Körper gehört mir" ist bereits seit Jahren ein fest eingeführter Baustein aus dem Programm der Theaterpädagogik Werkstatt Osnabrück. Dieser wird in den vier Grundschulen in der Samtgemeinde Schwarmstedt den 3. und 4. Klassen angeboten. Es geht um das Thema sexuelle Gewalt. Kinder sollen "spielerisch" auf mögliche Übergriffe vorbereitet werden, damit sie im Fall eines Falles selbstbewusst gegenwirken. Mit Einfühlungsvermögen und Feingefühl spielen die Darstellerinnen und Darsteller verschiedenen Situationen durch. Hat das Mädchen oder der Junge in einer bestimmten Situation ein Ja- oder Nein-Gefühl? Weiß eine vertraute Person, wo das Kind ist? Bekommt das Kind Hilfe, wenn es welche braucht? Wie können sich Kinder Hilfe holen? Viele Fragen, die es zu beantworten gilt.

Der Kreispräventionsrat hat sich an den Kosten der Informationsveranstaltung beteiligt, die kürzlich für die Eltern und Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen aller Grundschulen der Samtgemeinde Schwarmstedt stattfand.

Lebenshilfe Walsrode und Lebenshilfe Soltau erhalten den Kreispräventionspreis 2020 für ihre Arbeit zur Förderung der Lebensqualität der Menschen mit und ohne Behinderung und Teilhabe in allen Lebensbereichen

Mit dem Kreispräventionspreis 20202 wurden die Lebenshilfe Walsrode und die Lebenshilfe Soltau ausgezeichnet. In den Preisreden von Meike Moog-Steffens, Bürgermeisterinnen der Stadt Schneverdingen, und Helma Spöring, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, wurde durch die beeindruckende Auflistung der gewachsenen Einrichtungen deutlich, wie die langjährige Erfolgsgeschichte der Lebenshilfen die Region prägten. Angebote der Lebenshilfen ermöglichen die Teilhabe in allen Lebensbereichen und fördern die Lebensqualität der Menschen mit und ohne Behinderung. Die Lebenshilfe entwickelte ihre Dienste und Einrichtungen dabei ständig im Sinne der Inklusion weiter und ist ein sehr geschätzter Sozialraumpartner in den Kommunen.

Auf dem Foto sind von links abgebildet: Gerd Engel, KPR-Vorstandsvorsitzender, Margret Kühling, Geschäftsführerin von der Lebenshilfe Walsrode, Helma Spöring, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, Gerd Steinacker, pädagogischer Leiter der Lebenshilfe Walsrode, Oliver Bauer, stellvertretende Geschäftsführung der Lebenshilfe Soltau, Meike Moog-Steffens, Bürgermeisterin der Stadt Schneverdingen, Gerhard Suder, Geschäftsführer der Lebenshilfe Soltau und Landrat Manfred Ostermann.

In den vergangenen Jahren haben bisher nachfolgende Institutionen bzw. Personen den Preis erhalten:

  • 2019 Kreisjugendfeuerwehr Heidekreis e. V.
  • 2018 Teestube Soltau e. V.
  • 2016 Willkommensgruppe Walsrode/Mumi 50
  • 2013 AG Migration Soltau/Hilke Baum, Schwarmstedt
  • 2011 Felix-Nussbaum-Schule für das Projekt Mittagsinsel/Ulrike Deutzmann
  • 2010 Düritreff Walsrode/Cafe Atempause Munster
  • 2009 Bürgerbündnis "Bunt statt Braun" Schneverdingen/Präventionsrat Schwarmstedt
  • 2008 Verein Sprungbrett/Herr Vojinovic, Bad Fallingbostel
  • 2007 Frauen helfen Frauen/Showpalast Soltau

Wir fördern!

Präventionsmaßnahmen werden durch eine Zuwendung von uns unterstützt. Es kommen insbesondere solche infrage, die unseren Zielen, wie die Gewalt- und Kriminalprävention, die Integration und Inklusion, die Suchtprävention, die Gesundheitsförderung und die Sicherheit und Mobilität entsprechen. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 5 unterschiedliche Maßnahmen gefördert.

Detaillierte Informationen dazu können Sie hier aufrufen.

Rundbrief des Landespräventionsrat Niedersachsen

Die 73. Ausgabe des Rundbriefes des Landespräventionsrates Niedersachsen steht hier zur Einsicht bereit und informiert über Themen aus der Geschäftsstelle, gibt Ausblicke auf Veranstaltungen und Fortbildungen, berichtet über Veröffentlichungen sowie vieles mehr.

„Gemeinsam gehen/das Elterntaxi bleibt stehen“ - Einrichtung von Hol- und Bringzonen

März 2019: Aktueller Stand

Nach der erfolgreichen Fachtagung im Mai 2017 geht es nun darum, den Prozess zu verstetigen. Die Mehrzahl der Schulträger im Heidekreis wollen das Projekt umsetzen.

Die Elternbefragungen sind abgeschlossen und überwiegend ausgewertet. Zur Einrichtung der Hol- und Bringzonen gehören neben den Elternhaltestellen die weiteren Bausteine "sicherer Schulweg" und "motivierte Kinder".

Im Dezember 2018 hat auf Initiative der Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit ein Seminar zur „kompetenzorientierten Verkehrsplanung“ stattgefunden. Ziel war es, den Blick der Planerinnen und Planer bei den Schulträgern auf die Perspektive der Kinder zu richten.

Als nächsten Schritt möchte die Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit nun dabei unterstützen, den  dritten Baustein "motivierte Kinder" im Heidekreis zu etablieren. Das Unterrichtsmaterial "Fußgänger-Profis" zur Mobilitätsbildung soll im Rahmen einer Lehrerfortbildung in das Projekt eingebunden werden. Dies geschieht in Absprache mit der Landesschulbehörde.

Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUV) hat durch seine Gremien beschlossen, das Projekt wegen des Erfolges im Heidekreis nun landesweit umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich der Arbeitsgruppe Schulwegsicherheit.

Theater Sonni Maier auf Tournee

Das Theather Sonni Maier schreibt, inszeniert und spielt Theaterstücke zu gesellschaftlichen Problemthemen für Jugendliche. Als Tourneetheater bringen sie Theater dorthin, wo normalerweise keins stattfindet: In die Schulen, Jugendzentren, Kirchen, Turnhallen, und, ja, ab und zu auch mal in die Theaterhäuser.

Nähere Informationen zu den Theaterstücken und Projekten sowie den Kontakt können Sie auf der Internetseite des Theater Sonni Maer einsehen.

 

Medienpädagogische Elternarbeit - Projekt „Digitale Welten - Was nutzt Ihr Kind?“

Nicht immer wissen Eltern, womit sich ihre Kinder beschäftigen. Im Prozess des Aufwachsens ist dies ganz normal. Die Nutzung digitaler Medien ist ab dem frühestens Kindesalter Teil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Sie kommunizieren über das Smartphone mit ihren Freunden, folgen ihren YouTube-Stars, tauchen in fremde Computerspielwelten ein, recherchieren im Internet und lassen sich von Film- und Fernsehinhalten berieseln. Über Medien werden aber auch Inhalte transportiert, die nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind: pornografische Bilder, gewaltverherrlichende, grausame oder rassistische Inhalte.

Auf medienpädagogischen Elternabenden im Rahmen des Projektes „Digitale Welten – Was nutzt Ihr Kind?“ können Mütter und Väter erfahren, welche Chancen und Risiken die Mediennutzung ihrer Kinder birgt und es werden Tipps und Impulse für die Medienerziehung zuhause gegeben.

Für die kostenfreien Elternveranstaltungen können Referentinnen und Referenten gebucht werden, die von der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) in Zusammenarbeit mit dem Verein Blickwechsel e.V. medienpädagogisch fortgebildet wurden. Kooperationspartner des Projektes sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS).

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Buchungsbedingungen einer medienpädagogischen Elternveranstaltung können auf der Webseite der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen eingesehen werden.

 

Roll-Up des KPR

Roll-Up des Kreispräventionsrates

Der Kreispräventionsrat Heidekreis präsentiert sich auch mit einem Roll-Up. Dieser kann gerne ausgeliehen und bei verschiedenen Veranstaltungen aufgestellt werden. Wer Interesse daran hat, wendet sich an Frau Böhling, Landkreis Heidekreis, telefonisch unter 05162 970-567 oder per E-Mail: s.boehling@heidekreis.de.

 

 

 

 

 

 

Vorstand & Lenkungsgruppe

Logo KPR

Kreispräventionsrat im Heidekreis e. V.

Vorstandsvorsitzender Gerd Engel
Vogteistraße 19
29683 Bad Fallingbostel
Tel.: 05162 970-303

Logo KPR

Lenkungsruppe

Vorsitzender Landrat Manfred Ostermann
Vogteistraße 19
29683 Bad Fallingbostel
Tel.: 05162 970-567

Spenden

Gemeinsam gegen Gewalt und Kriminalität etwas tun: Ihre Spende hilft! 

Gerne nimmt der Kreispräventionsrat Ihre Spende für seine Projekte entgegen. Möchten Sie diese Spende steuerlich absetzen, dann notieren Sie das auf der Überweisung. Wir benötigen von Ihnen dann unbedingt Vor-, Nachname und Adresse. Für Spenden bis 200,00 € genügt der Bankauszug oder ein Einzahlungsbeleg als Nachweis beim Finanzamt.

Unsere Spendenkonten:

Volksbank Lüneburger Heide eG
DE04 2406 0300 0008 9168 00

Kreissparkasse Walsrode
DE53 2515 2375 0001 5560 67

Kreissparkasse Soltau
DE15 2585 1660 0000 9889 07