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Abhängigkeit von illegalen Drogen

Abhängigkeit von illegalen Drogen

Illegale Drogen sind psychoaktive Substanzen, deren Beschaffung, Herstellung, Besitz, Konsum oder Weitergabe gesetzlich verboten ist. Dazu zählen unter anderem Substanzen wie Kokain, Heroin oder Amphetamine. Sie wirken direkt auf das zentrale Nervensystem und können Wahrnehmung, Stimmung, Denken und Verhalten verändern. Psychoaktiv heißt, dass sich der Konsum dieser illegalen Drogen auf die menschliche Psyche auswirkt. 

Die Wirkung illegaler Drogen ist sehr unterschiedlich: Einige Substanzen wirken anregend, andere dämpfend oder bewusstseinsverändernd. Neben kurzfristigen Effekten können auch erhebliche gesundheitliche Risiken auftreten. Dazu gehören körperliche Schäden, psychische Belastungen wie Angstzustände, Depressionen oder Psychosen sowie die Entwicklung einer Abhängigkeit.

Viele dieser Stoffe können zunächst als angenehm erlebt werden, etwa durch ein gesteigertes Wohlbefinden, mehr Energie oder ein verändertes Erleben der Umgebung. Gleichzeitig sind ihre Wirkungen schwer vorhersehbar und können sich schnell ins Gegenteil verkehren.

Der Konsum kann unterschiedliche Gründe haben – etwa Neugier, der Wunsch nach Entspannung oder der Umgang mit belastenden Lebenssituationen. Gleichzeitig kann er bestehende psychische Probleme verstärken oder neue auslösen.

Zu den häufig konsumierten Substanzen gehören:

Amphetamine

Ecstasy

Heroin

Kokain

Methamphetamin

Halluzinogene
 

Erste Anlaufstelle

Die Hausarztpraxis ist oft der erste Kontakt, wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder ärztlichen Rat suchen.

Erhalten Sie Hilfe bei der Suchtberatungsstelle des Landkreises Heidekreis:  

Für Soltau: Telefon 05191 2072 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de

Für Walsrode: Telefon 05161 8011 und E-Mail: awo.soltau@awo-trialog.de

  • Informieren und begleiten rund um das Thema Sucht bei Missbrauch und Abhängigkeit.
  • Vermittlung in eine qualifizierte Entgiftung, in ambulante und stationäre Entwöhnungstherapie, in Selbsthilfegruppen
  • Einzel-, Paar-, und Familiengespräche, Krisenintervention und Prävention
  • Vorbereitung zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis (MPU)
  • und weitere Hilfen

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