Feldtag: Recycelte Phosphordünger im Maisanbau –
regionale Nährstoffversorgung mit Zukunft
Phosphor ist ein unverzichtbarer Nährstoff für das Pflanzenwachstum und spielt insbesondere im Maisanbau eine zentrale Rolle, da er die Jugendentwicklung fördert. Traditionell wird Phosphor über mineralische Dünger zugeführt, deren Rohstoffe aus begrenzten, geologisch abgebauten Lagerstätten stammen. In den letzten Jahren haben jedoch steigende Preise für herkömmliche Phosphordünger und die zunehmende Instabilität globaler Lieferketten die Landwirtschaft vor große Herausforderungen gestellt.
Eine nachhaltige Alternative stellen recycelte Phosphordünger dar, die aus Klärschlammasche sowie aus phosphorhaltigen Abwässern gewonnen werden. Durch moderne Rückgewinnungsverfahren kann der enthaltene Phosphor aufbereitet und als hochwertiger Dünger in der Landwirtschaft genutzt werden. Damit wird ein wichtiger Pflanzennährstoff im Kreislauf gehalten und die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen reduziert.
Um die Wirksamkeit recycelter P-Dünger zu testen, hat der Landkreis Heidekreis im Rahmen des INTERREG-Projektes „ReNu2Cycle“ Demonstrationsversuche angelegt und laden Sie herzlich ein, sich die Versuche mit uns anzuschauen. Die Teilnahme am Versuchstag ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail an denecke@3-n.info ist erwünscht.
Eckdaten
Termin: 24. Juni 2026
Ort: Betrieb Hans-Christoph Bremer, Rieper Str. 20, 29683 Bad Fallingbostel
Versuchsfläche: https://maps.app.goo.gl/bSXFTMYzWHeiHP3N7?g_st=am
Programm
Projektvorstellung ReNu2Cycle
Jana Denecke | 3N Kompetenzzentrum e.V.
Nils Kreykenbohm | Klimaschutzmanager LK ROW
Versuchsvorstellung und erste Pflanzen ausbuddeln
Hans-Christoph Bremer | Landwirt
Wo kommen die Dünger her und was können sie?
Martin Moshake | Seraplant
Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie unter Feldtag: Recycelte Phosphordünger im Maisanbau – regionale Nährstoffversorgung mit Zukunft | 3N Kompetenzzentrum